Calvin, Jean – Hiob 12, 14 – 16.

Calvin, Jean – Hiob 12, 14 – 16.

14) Er zerstört – und man kann nicht wieder aufbauen. Er schließt ein – und man kann nicht aufmachen. 15) Er hält die Wasser auf – und alles verdorrt; er lässt sie los – und sie ergießen sich über die Erde. 16) In ihm ist Stärke und Gewalt; von ihm kommen beide, der Verführte und der Verführer.

Ist Gottes Hand gegen uns, so hilft uns aller Kreaturen Hilfe nichts, sondern wir müssen zugrunde gehen. Im ersten Augenblick geben wir das zu, aber wir nehmen´s nicht zu Herzen. Das sieht man daran: Wenn Gott uns plagt, so denken wir gar nicht daran, mit wem wir´s zu tun haben, sondern suchen allerlei Mittel und Wege, uns selber zu helfen; wir meinen, durch unser Bemühen oder anderer Menschen Hilfe dem Unheil entrinnen zu können. Gewiss, Gott hindert uns nicht daran, uns vorzusehen, auf uns selber acht zu geben und Rat zu schaffen, und Gott lässt es uns auch gelingen, aber nicht so, wie wir es gewohnt sind. Denn das erste Heilmittel besteht darin, dass wir uns demütigen unter seine Hand und Frieden mit ihm suchen. Haben wir das getan, dann dürfen wir ihn auch bitten, er wolle uns Mittel und Wege angeben, wie wir unserer Not abhelfen mögen; aber mit Widerstand gegen ihn wenden wir die Schläge seiner Hand nicht ab. Stattdessen aber bäumt sich die ganze Welt gegen ihn auf, wenn er sie demütigen will. Will Gott zerstören, wer kann dann aufbauen? Ist Gottes Hand wider uns, so ist alle Menschenhilfe vergeblich. Wir können uns wohl zur Not über Wasser halten, aber wir haben keinen Gewinn davon, sondern es geht alles unserer Hoffnung schnurstracks zuwider. „Wo der Herr nicht das Haus bauet, so arbeiten umsonst, die daran bauen“ (Ps 127, 1). Unter das Wort „aufbauen“ fasst Hiob alles, was das menschliche Leben angeht, als wollte er sagen: Gott allein steht es zu, uns zu bauen; hat er unser Leben in Gang gebracht, so muss seine Kraft uns darin stärken; will er uns aber zugrunde richten, so hilft uns alles nichts. Haben wir Gott auf unserer Seite, so können wir allem, was uns zuwider ist, Trotz bieten. Und umgekehrt: Ist Gott unser Feind, so mögen wir alle mögliche Hilfe haben, wir werden in allem zu Schanden.

Nun heißt es weiter: Er schließt ein – und man kann nicht aufmachen. Bei Gott allein steht es, uns frei zu machen. Wenn er jedoch will, so mögen wir uns noch so frei dünken, wir sind doch an Händen und Füßen gebunden und können auch nicht einen Finger rühren; und versucht uns jemand zu befreien, so wird das nichts nützen, solange uns Gott gebunden und eingeschlossen hält. Gott muss uns gnädig sein, sonst geht alles schlimm für uns, und es wird nur schlimmer; wenn wir nicht sofort erliegen, so werden wir doch allmählich immer mehr zerrieben, bis Gott uns ganz und gar zunichte macht.

Er hält die Wasser auf – und alles verdorrt; er lässt sie los – und sie ergießen sich über die Erde. Gott hält die Wasser auf und lässt sie los; das sagt Hiob, weil wir für gewöhnlich die Hand Gottes, wenn sie einen Tag wie den andern wirkt, nicht genug erkennen. Geht morgens die Sonne auf, so ist uns das ein ganz gewöhnlicher Vorgang; wir denken gar nicht darüber nach und lassen uns nicht genug dadurch erwecken, um bis zu Gott durchzudringen. Wenn Regen fällt, und man fragt uns, wer ihn schickt, so sagen wir wohl: Gott schickt ihn; aber das ist nur ein toter Gedanke in uns, und so tief geht es uns nicht, dass wir uns unter Gottes Vorsehung demütigten und einsähen, dass alles in seiner Hand steht und er über unser Leben verfügt; es gibt nur wenige, die so weit denken. Deshalb wählt Hiob hier solche Werke Gottes, die seltener geschehen und uns nicht so gewohnt sind. Tritt eine lang andauernde Dürre ein, so ist jeder entsetzt; kommt aber schönes Wetter mit nur wenig Regen, so dass die Erde nicht ganz ausdörrt, so denkt man sich nichts dabei. So ist es auch mit den großen Wassern: fällt nur wenig Regen, der keinen Schaden anrichtet, so nehmen wir´s hin und denken nicht an Gott dabei; hält aber der Regen lange an, so dass alle Ströme über die Ufer treten und es aussieht, als käme eine Sintflut, dann merken wir auf. Gott aber lässt nicht dem Zufall den Zügel locker, sondern er ist es, der in allem wirkt. Er droht in seinem Gesetz, uns um unserer Sünden willen mit solchen Strafen heimzusuchen; aber oft genug werden wir nicht einsehen können, warum er so handelt. Wenn wir aber auch den Zweck nicht einsehen, so müssen wir gleichwohl seine Kraft und Weisheit anbeten; in jedem Falle haben wir uns zu demütigen.

Nun wiederholt Hiob noch einmal: In ihm ist Stärke und Gewalt; von ihm kommen beide, der Verführte und der Verführer. Das scheint uns gegen alle Vernunft zu streiten, dass Gott die Verführer in seiner Hand hat und sie sogar antreibt. Es steht scheinbar mit dem Wesen Gottes in völligem Widerspruch. Mit besonderer Absicht aber braucht Hiob diesen Ausdruck; er will uns davor bewahren, uns gegen Gott aufzulehnen; auch wenn uns eine Anfechtung irremacht, sollen wir uns dennoch zurückhalten und nicht gleich wilden Tieren uns gegen Gott erheben und ihm trotzen und ihn lästern, wenn er sich seiner Macht nicht entäußern will. Es gibt Leute genug, die sich nicht scheuen, solche abscheuliche Rede auszuspeien: Wir glauben nicht, dass Gott gerecht ist, wenn er alle Dinge tut und sogar die, die Böses tun, selbst dazu antreibt; denn damit würde er ja zum Urheber des Bösen. Wer hat ihnen denn das offenbart? Sie wollen, Gott solle sich nach ihnen richten, sie wollen seine wunderbare Weisheit nicht anbeten. Das sind doch anmaßende Toren, die Gott nicht zubilligen wollen, dass er allmächtig sei, es sei denn, dass er sich ihrem Geschmack und ihren Lüsten unterwirft – und die am wenigsten wissen, reißen das Maul am weitesten auf.

Vergleichen wir einmal unseren Verstand mit der Macht Gottes – können wir sie in unser Hirn einschließen? Und wenn man sie in Himmel und Erde einschlösse, so wäre auch dies Gefäß viel zu klein. Nein, es ist schon so, ob´s uns auch noch so schwer verständlich vorkommt, dass Gott beide, die Betrogenen und die Betrüger, in seiner Hand hat und sie leitet. Gott wäre ja nicht allmächtig, wenn etwas in der Welt geschähe gegen seinen Willen und ohne dass er seine Hand darin hätte. Was wäre das für eine Allmacht? Fragst du aber nach dem Grund? Den musst du anderswo suchen, und weil du es doch nicht ergründen kannst, so musst du, was dein Verständnis übersteigt, in aller Demut anbeten – über die Wolken kannst du doch nicht steigen! An Gottes Weisheit und Macht darf nicht gerüttelt werden; siehst du auch den Grund nicht ein, nun, so warte ruhig ab, dass Gott dir offenbare, was dir heute noch unbekannt ist. Denn warum stünde sonst geschrieben: „Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Wort, dann aber von Angesicht zu Angesicht“ (1. Kor 13, 12)? Wollen wir die Schrift fälschen? Diese hochberühmten Prahlhänse, die die Vorsehung Gottes verfälschen und verfinstern unter dem Vorwand, den Grund nicht einzusehen, die möchten am liebsten, Gott hätte nichts mehr auf den Jüngsten Tag aufgespart. Wir aber wollen so bescheiden sein, dass wir Gottes Rat und Weisheit, auch wenn sie uns verborgen sind, dennoch anbeten.

Wenn aber Hiob sagt, in Gottes Hand seien beide, der Betrüger wie der Betrogene, so meint er es nicht so, als sei das darin gegründet, dass sie seine Kreaturen sind und er ihnen das Leben gibt; denn das wäre ein ganz wertloser und belangloser Gedanke. Nein, er denkt hier an unbegreifliche Entscheidungen Gottes. Es wäre doch höchst seltsam zu sagen, Gott habe alle Menschen gemacht und schaue auf die Betrogenen und die Betrüger: das ginge ja gar nicht über die alltägliche Naturordnung hinaus. Hiob will also mehr sagen: Wenn einer irrt und betrogen wird, so geschieht das nicht ohne Gottes Willen und Anordnung; dasselbe gilt von dem Betrüger und seinen Ränken und Listen: auch sein Tun steht unter der Regierung Gottes. Nun will man Gott gegen den Vorwurf der Ungerechtigkeit dadurch in Schutz nehmen, dass man sagt: das geschehe nur zum Schein, in Wirklichkeit lasse er das Tun der Menschen nur zu, er selbst aber sei nicht der, der es tue. Aber wie will man da mit unserer Stelle fertig werden? Hiob will ja mit seinem Ausspruch gerade beweisen, dass Gott in Macht und Gerechtigkeit handelt und dass er die Weltregierung ausübt. Handelte es sich um eine einfache Zulassung, so hätte sich Hiob schlecht ausgedrückt. Man muss also aus unserer Stelle den Schluss ziehen, dass Gott alle Dinge so leitet und regiert, dass nichts geschieht ohne seine Anordnung. Bisweilen ist uns der Grund ganz deutlich ersichtlich, weshalb Gott die Menschen verführen lässt; in andern Fällen aber wissen wir weder Grund noch Zweck; dann müssen wir uns in unserm Urteil zurückhalten und unser Unvermögen zum Verständnis des Waltens Gottes bekennen. Dass aber die Lüge nach Gottes Willen regiert und die Menschen ihr verfallen, das lehrt die Schrift deutlich. Es ist nicht so, dass Gott dazu nur die Erlaubnis erteilte und etwas sagte: Ich will nicht daran denken, will damit nichts zu tun haben, - sondern er gibt den Befehl: „Wer will Ahab überreden, dass er hinaufziehe?“ (1. Kön 22, 20). Womit will man einen so deutlichen Spruch verdunkeln? Da tritt der Teufel hervor uns spricht: „Ich will gehen und ein falscher Geist sein in aller seiner Propheten Munde“ (Vs. 22), um Ahab zu verführen. Und Gott sendet den Satan und lässt ihn betrügen und verblenden König und Volk! Er will es nicht nur geschehen lassen, sondern er bestimmt es so, sonst wäre er nicht allmächtig. Wenn die Schrift Gott allmächtig nennt, so meint sie damit nicht, Gott könne tun, was er wolle, aber er tue doch nichts, sondern sitze im Himmel müßig, nein, sie meint eine wirksame Macht, die in allen Dingen gegenwärtig ist, so dass ohne seine Anordnung nichts geschieht. In diesem Sinne ist Gott allmächtig, und wer die Vorsehung Gottes zunichte machen oder einschränken will, der verneint den ersten Artikel unseres Glaubens. Auch der hl. Paulus spricht in seinen Worten über die Zukunft der christlichen Kirche: „Des Boshaftigen Zukunft geschieht nach der Wirkung des Satans mit allerlei lügenhaftigen Kräften und Zeichen und Wundern und mit vielerlei Verführung zur Ungerechtigkeit unter denen, die verloren werden“ (2. Thess 2, 9.10). Also eine schreckliche Zerrüttung der ganzen Kirche! Und dabei sagen die Papisten: Sollte Gott zugelassen haben, dass die Kirche so lange im Irrtum lebte? Nun, Paulus lehrt, es werde also kommen. Wenn es aber von Gott kommt, ist es dann einfach eine Zulassung? Nein, Paulus sagt ausdrücklich: „Gott wird ihnen kräftige Irrtümer senden“ (Vs. 11). In ihrer Verblendung haben die Menschen des Satans Lug und Trug nicht wahrgenommen, sondern ließen sich wie unvernünftige Tiere dahin treiben. Das hat, wie Paulus ausdrücklich sagt, Gott getan! Freilich liegt hier eine deutliche sichtbare Ursache vor: Diese Zerrüttung kommt infolge der Undankbarkeit der Menschen: weil sie sich geweigert haben, Gott anzubeten, müssen sie das Joch der Menschen tragen und ihrer Tyrannei unterworfen sein, wie Paulus sagt. So auch Röm 1, 28: „Gleichwie sie nicht geachtet haben, dass sie Gott erkennten, hat sie Gott auch dahingegeben in verkehrten Sinn“; weil sie der Wahrheit nicht gehorchen wollten, darum wird sie Gott mit Lügen tränken. Die Welt will ja betrogen sein, und wenn Gott sie durch sein Wort erleuchten will, tut sie die Augen zu; so ist es denn recht und billig, dass der Satan sie betrügt und irreführt.

Bisweilen aber wissen wir nicht warum es geschieht; dann heißt es sich unters Joch beugen und Gottes Macht anbeten; wir wissen doch, sie lässt sich lenken von Recht und Billigkeit, wenn uns das auch nicht wahrnehmbar ist. Aber es ist so, auch wenn Gott die Menschen verblendet, wenn er Verführer zu ihrer Täuschung schickt, wenn Irrlehre, Missbräuche und Ketzereien überhand nehmen und Gott dem Satan Macht gibt, unsere Sünden zu bestrafen.

Hier könnte man noch viele Fragen aufwerfen: Wie ist es möglich, dass Gott sich des Satans bedient, in dem doch nichts als Bosheit ist? Und wenn andererseits ein gottloser Mensch nur darauf bedacht ist, alles Gute zu zerstören, und das wirklich auch tut, kann er sich dann nicht scheinbar mit Recht entschuldigen, er habe doch nur dem Willen Gottes gedient? Solche Fragen kann man aufwerfen, aber sie dienen nur zu unserer Verwirrung. Deshalb hat Hiob ja das Wort vorausgeschickt, in Gott sei Kraft und Herrschaft. Damit will er doch sagen: Er hat alles in seiner Hand, darum kann er´s mit seinen Kreaturen machen, wie er will, und weil er der Richter der Welt ist, kann er nichts Schlechtes tun; er kann unmöglich vom rechten Weg abweichen: alles, was er tut, ist recht. Denn sein Wille, so unbekannt er uns auch sein mag, ist der Brunnquell aller Gerechtigkeit. Hat ein Mensch etwas getan, so untersucht und prüft man es; denn wir haben eine Regel über uns, unser Wille aber schwankt zwischen Böse und Gut, und – was noch schlimmer ist – er ist von Natur völlig böse und verkehrt, ohne alle Redlichkeit und Geradheit. Wir lassen uns von unserem Gefühl hin und her reißen, darum bedarf unser Tun einer Prüfung an einer höheren Regel. Eine solche Regel aber muss da sein; denn wenn sich die Menschen selbst regierten, so wäre sicherlich in ihrem Tun lauter Verwirrung. Darum haben sogar die Heiden gesagt, das Gesetz müsse wie Gott über uns sein, und Gott sei unser Gesetz. Anders aber ist es mit Gott selbst: sein Wille ist die Regel und Richtschnur aller Gerechtigkeit. Die Gerechtigkeit, nach der wir uns zu richten haben und der wir unterstehen, ist über uns, aber darüber steht noch der Wille Gottes. Ist uns also für irgendein göttliches Handeln der Grund nicht offenbart, so sollen wir wissen, dass hier in seinem verborgenen Willen eine Gerechtigkeit waltet, die über die uns bekannte Regel hinausgeht. Gott weist uns hier darauf hin, dass er vieles tut, dessen Ursache uns zurzeit verborgen ist. Wollen wir sie dennoch wissen, so heißt das die Mauer, die Gott aufgerichtet hat, gewaltsam zerbrechen. Er steckt uns eine Grenze, die wir nicht überschreiten sollen; tun wir es dennoch, heißt das nicht, sich gegen Gott auflehnen? Lasst uns solchen trotzigen Rebellen gegen Gott mit dem Wort des Paulus entgegentreten: „Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, dass du mit Gott rechten willst?“ (Röm 9, 20). Dies eine Wort genügt, um ihnen das Maul zu stopfen: Mensch, wer bist du denn? Denn das Wort „Mensch“ enthält so viel Armseligkeit, dass wir nicht allein das Haupt neigen müssen, sondern dass die Erde uns verschlingen muss, wenn wir die teuflische Anmaßung besitzen, uns gegen Gott aufzulehnen.

Endlich aber enthält diese Lehre einen großen Trost, wenn wir sie recht auf uns anzuwenden verstehen. Von ihm kommen beide, der Verführer und der Verführte. Er hält also den Satan und seine Verführer im Zügel; ohne seinen Willen kann man uns nicht quälen, weder mit Irrlehre noch mit Ketzerei und anderem Unkraut, das uns vom reinen Evangelium abwenden will. Denn Gott hält in seiner Hand die Verführer, von ihrem Haupt, dem Satan, bis zu denen, deren er sich bedient. Und sollten sie etwas unternehmen, so werden sie doch keine Macht über uns bekommen, weil auch die Verführten in der Hand Gottes sind. So wollen wir uns ihm übergeben; dann behalten wir auch allezeit den Sieg über die Lügen, die der Satan gegen uns vorbringt. Wir dürfen also aus dieser Lehre nicht das Recht herleiten, gegen Gott zu murren oder in so törichte Prahlereien zu verfallen, dass wir sagten: über das alles will ich mir meine eigenen Gedanken machen, und wenn man mir den Grund nicht aufzeigt, will ich mich auch nicht beugen. Das ist jämmerliche Prahlerei; stattdessen lasst uns demütig sein und in aller Furcht das uns Unbekannte anbeten. Und wenn in der Welt alles drunter und drüber ginge und uns nichts anderes übrig bliebe, als uns verloren zu geben, nur keine Furcht! Gott lenkt alle Dinge, er hat die höchste Herrschaft über alle seine Kreaturen, des sollen wir gewiss sein. Gott kann die Arglist unseres Todfeindes, des Satans, wohl umstoßen, auch die Ränke der Menschen, so dass wir sie überwinden können. Will Gott uns aber plagen und Ketzereien und allerhand Wirrwarr überhand nehmen lassen, so kann er uns doch bewahren, dass wir nicht verführt werden. Denn es ist unmöglich, dass die Auserwählten jemals vom Wege des Heils können abwendig gemacht werden. So wollen wir uns denn in den Schutz Gottes begeben: ihm hat es gefallen, die Sorge um unser Heil unserm Herrn Jesus Christus zu übertragen. Aller Wirrwarr der Welt kann uns nicht schaden, wir bleiben allezeit beständig in seiner Wahrheit, und sie ist uns eine unüberwindliche Festung.

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autoren/c/calvin/calvin-hiob/27.txt · Zuletzt geändert: von aj