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2. Korinther - Kapitel 4

2. Korinther - Kapitel 4

(Leander van Eß)

Standhaftigkeit des treuen Lehrers, auch unter den größesten Leiden und Gefahren, im Hinblick auf die Seligkeit der Zukunft.

1 Deßwegen, da wir, wie wir Gnade erhalten, dieses Amt bekleiden, sind wir unermüdet;
2 aber wir enthalten uns schändlicher, geheimer Kunstgriffe, gehen nicht mit Arglist um, und verfälschen nicht Gottes Wort; sondern durch Darlegung der Wahrheit stellen wir uns jedem Gewissen der Menschen offen dar, vor Gott.
3 Wenn auch unser Evangelium nicht einleuchtet, so mag es den Verlornen nicht einleuchten,
4 den Ungläubigen nämlich, deren Verstand der Gott dieser Welt so geblendet hat, daß ihnen das helle Licht des herrlichen Evangeliums Christi nicht leuchtet, welcher das Ebenbild Gottes ist.
5 Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Christum Jesum, unsern Herrn; uns selbst aber nur als eure Diener in Hinsicht auf Jesum.
6 Denn der Gott, welcher das Licht aus der Finsterniß leuchten hieß, hat in unsern Herzen ein Licht angezündet, um das Licht der Erkenntniß der Herrlichkeit Gottes, in der Person Jesu Christi zu verbreiten.
7 Wir tragen aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die erhabene Kraft Gott, und nicht uns beigemessen werde.
8 Von allen Seiten werden wir gedrängt, aber nicht muthlos; wir kommen in Verlegenheiten, aber verzweifeln nicht;
9 wir werden verfolgt, aber nicht verlassen; wir werden niedergeworfen, aber wir kommen nicht um.
10 Ueberall tragen wir Jesu Todesleiden an unserm Leibe umher, damit auch das Leben Jesu an unserm Leibe sichtbar werde.
11 Denn unaufhörlich werden wir lebend dem Tode preisgegeben um Jesu willen, damit auch das Leben Jesu an unserm sterblichen Fleische offenbar werde.
12 So wirket der Tod in uns, das Leben aber in euch!
13 Doch erfüllt von demselben Geiste des Glaubens, wie geschrieben steht: Ich glaube, darum rede ich, glauben auch wir, und reden auch wir;
14 in der festen Ueberzeugung, daß derselbe, der den Herrn Jesum auferweckt hat, auch uns mit Jesu erwecken und mit euch darstellen wird.
15 Denn Alles geschieht zu eurem Besten, damit die so reich sich beweisende Gnade durch Viele den Dank zu Gottes Verherrlichung vergrößere.
16 Darum ermüden wir nicht, sondern wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, so erneuert sich doch der innere von Tag zu Tag.
17 Denn unser jetziges vorübergehendes und erträgliches Leiden bringt uns eine Alles überwiegende ewige Herrlichkeit,
18 da wir nicht hinsehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare; denn das Sichtbare ist vorübergehend, das Unsichtbare aber ist ewig.

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