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 V. 53. ** Gelobet sei der Herr ewiglich!**Mich wundert, dass manche Ausleger dafür halten, dieser Vers sei erst durch den Abschreiber hinzugesetzt worden, da er sich nicht in den Zusammenhang füge.(( Die Beobachtung, dass jedes Mal am Schluss eines der fünf Bücher des Psalters sich solcher Lobpreis wiederholt, macht es vielmehr ganz gewiss, dass der Psalm mit V. 52 schließt. Vgl. Anmerkungen zu Ps. 41, 14 und zu Ps. 72, 20)) Als ob dieses Lob Gottes für den Schluss des Psalms nicht ebenso gut passte wie für dessen Anfang. Es ist mir deshalb nicht zweifelhaft, dass der Prophet nach seiner freimütigen Klage über das Unglück der Gemeinde absichtlich in den Preis Gottes ausbricht, um seinen herben Schmerz zu lindern. Bezüglich des „**Amen, Amen **“ stimme ich gern der Auffassung bei, dass es hier wie bei Ps. 41, 14 und 72, 18 das Buch abschließen soll. Der Psalmist aber, wer es nun mag gewesen sein, hatte ohne Zweifel die Absicht, mit diesem Lobpreis in tieftrauriger Zeit seinen großen Schmerz zu erleichtern, um wieder freudiger auf das Heil hoffen zu können.  V. 53. ** Gelobet sei der Herr ewiglich!**Mich wundert, dass manche Ausleger dafür halten, dieser Vers sei erst durch den Abschreiber hinzugesetzt worden, da er sich nicht in den Zusammenhang füge.(( Die Beobachtung, dass jedes Mal am Schluss eines der fünf Bücher des Psalters sich solcher Lobpreis wiederholt, macht es vielmehr ganz gewiss, dass der Psalm mit V. 52 schließt. Vgl. Anmerkungen zu Ps. 41, 14 und zu Ps. 72, 20)) Als ob dieses Lob Gottes für den Schluss des Psalms nicht ebenso gut passte wie für dessen Anfang. Es ist mir deshalb nicht zweifelhaft, dass der Prophet nach seiner freimütigen Klage über das Unglück der Gemeinde absichtlich in den Preis Gottes ausbricht, um seinen herben Schmerz zu lindern. Bezüglich des „**Amen, Amen **“ stimme ich gern der Auffassung bei, dass es hier wie bei Ps. 41, 14 und 72, 18 das Buch abschließen soll. Der Psalmist aber, wer es nun mag gewesen sein, hatte ohne Zweifel die Absicht, mit diesem Lobpreis in tieftrauriger Zeit seinen großen Schmerz zu erleichtern, um wieder freudiger auf das Heil hoffen zu können. 
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