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 Der Schluss des Psalms mildert das, was früher über Gottes Strenge gesagt wurde. Denn die eiserne Rute Christi und der Feuereifer Gottes könnten alle ohne Ausnahme mit Schrecken erfüllen, wenn diese Tröstung nicht hinzugefügt wäre. Nachdem der Psalmsänger von dem schrecklichen Gericht, das den Ungläubigen drohte, geredet hat, fordert er jetzt die Gläubigen und die frommen Verehrer Gottes auf, das Beste zu hoffen, indem er ihnen die Süßigkeit der göttlichen Gnade vorhält. Dieselbe Ordnung beobachtet auch Paulus 2. Kor. 10, 6. Nachdem er gesagt hat, dass Gott bereit sei, zu rächen allen Ungehorsam, fügt er gleich nachher, indem er sich an die Gläubigen wendet, hinzu: nachdem euer Gehorsam erfüllt ist. Jetzt verstehen wir die Meinung des Propheten. Da die Gläubigen die Härte, von der er geredet, auf sich beziehen könnten, so eröffnet er ihnen eine Zuflucht der Hoffnung, wohin sie sich vor dem Zorne Gottes flüchten können. Ebenso lässt auch Joel (3, 5), nachdem er die Gottlosen vor den schrecklichen Gerichtsstuhl Gottes geladen hat, alsbald die Tröstung folgen: „Wer den Namen des Herrn anruft, soll gerettet werden.“ Dass es dem wohl geht, der auf **„ihn“ **traut, kann sowohl auf Gott als auf Christum bezogen werden. Nach meiner Ansicht passt es jedoch am besten auf Christum, da die Menschen kurz zuvor aufgerufen wurden, ihn zu küssen.  Der Schluss des Psalms mildert das, was früher über Gottes Strenge gesagt wurde. Denn die eiserne Rute Christi und der Feuereifer Gottes könnten alle ohne Ausnahme mit Schrecken erfüllen, wenn diese Tröstung nicht hinzugefügt wäre. Nachdem der Psalmsänger von dem schrecklichen Gericht, das den Ungläubigen drohte, geredet hat, fordert er jetzt die Gläubigen und die frommen Verehrer Gottes auf, das Beste zu hoffen, indem er ihnen die Süßigkeit der göttlichen Gnade vorhält. Dieselbe Ordnung beobachtet auch Paulus 2. Kor. 10, 6. Nachdem er gesagt hat, dass Gott bereit sei, zu rächen allen Ungehorsam, fügt er gleich nachher, indem er sich an die Gläubigen wendet, hinzu: nachdem euer Gehorsam erfüllt ist. Jetzt verstehen wir die Meinung des Propheten. Da die Gläubigen die Härte, von der er geredet, auf sich beziehen könnten, so eröffnet er ihnen eine Zuflucht der Hoffnung, wohin sie sich vor dem Zorne Gottes flüchten können. Ebenso lässt auch Joel (3, 5), nachdem er die Gottlosen vor den schrecklichen Gerichtsstuhl Gottes geladen hat, alsbald die Tröstung folgen: „Wer den Namen des Herrn anruft, soll gerettet werden.“ Dass es dem wohl geht, der auf **„ihn“ **traut, kann sowohl auf Gott als auf Christum bezogen werden. Nach meiner Ansicht passt es jedoch am besten auf Christum, da die Menschen kurz zuvor aufgerufen wurden, ihn zu küssen. 
  
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