Spurgeon, Charles Haddon - Verkündigung des Evangeliums an die Armen

„Den Armen wird das Evangelium gepredigt.“
Mat. 11,5

Johannes, der Vorläufer Jesu Christi, hatte einige Jünger, die ihm nachfolgten, nachdem der Herr Jesus in die Welt gekommen und sich offen unter dem Volk bezeugt hatte. Diese Jünger waren im Zweifel, ob Jesus der verheißene Messias sei oder nicht. Ich glaube, daß Johannes der Täufer selber nicht darüber schwankte, denn ihm waren ganz besondere Offenbarungen zuteil geworden, und er hatte ein unumwundenes Zeugnis für den Herrn und seine Sendung abgelegt. Um aber ihre Zweifel zu lösen, hatte Johannes zu seinen Jüngern gesagt: „Geht und fragt ihn selber.“ Und darum sandte er sie mit dieser Botschaft an ihn ab: „Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?“ (V.3) Der Herr Jesus fuhr in seiner Predigt noch etwas fort und sprach dann: „Wartet und empfangt eure Antwort!“ Und anstatt ihnen eine bestätigende Antwort zu geben: „Ich bin der Messias,“ sprach er: „Gehet hin und saget Johannes wieder, was ihr höret und sehet: Die Blinden sehen und die Lahmen gehen, die Aussätzigen werden rein und die Tauben hören, die Toten stehen auf und den Armen wird das Evangelium gepredigt.“ Das sollte so viel heißen wie: „Das ist meine Antwort, das sind meine Zeugnisse dafür, daß ich von Gott komme und daß ich der Messias bin.“ Ihr werdet die Wahrheit und Kraft dieser Antwort erkennen, wenn ihr euch vergegenwärtigt, daß geweissagt war, der Messias würde gerade die Taten tun, die der Herr Jesus Christus in diesem Augenblick verrichtete. Es heißt vom Messias im 35. Kapitel des Propheten Jesaja, im fünften und sechsten Vers: „Alsdann werden der Blinden Augen aufgetan werden und der Tauben Ohren geöffnet werden. Alsdann werden die Lahmen löcken wie ein Hirsch, und der Stummen Zunge wird jauchzen; denn es werden Wasser hervorbrechen in der Wüste und Ströme in dem öden Gefilde.“ Das hatten die Juden zu sehr vergessen; sie erwarteten nur einen solchen Messias, der bekleidet wäre mit irdischer Macht und Größe, und achteten nicht der Verheißung des Propheten, daß er sein sollte „ein Mann der Schmerzen und mit Krankheit vertraut.“ (Jes. 53,3). Ihr seht überdies, daß sie die Wunder übersahen, die nach der Weissagung verherrlichen sollten „daß Kommen des Verheißenen, des Königs der Könige und des Herrn über alle Gewaltigen.“ Jesus gab nun das zur Antwort; er wies sie hin auf die Aufgabe des Johannes als Wegbereiters, und das mit unwiderlegbarer Bestimmtheit. Er bezog sich aber nicht bloß auf seine Wunder, er gab ihnen noch einen weiteren Beweis: „Den Armen wird das Evangelium gepredigt.“ Dies also war auch eine Bekräftigung seiner Messiaswürde; denn Jesaja, der große messianische Prophet, hatte gesagt: „Er wird den Elenden Freude predigen“ (Kap. 61,1), d.h. den Armen. Und das tat der Herr Jesus und bewies damit, daß er der sei, von dem Jesaja weissagte. Außerdem erwähnt Sacharia die Versammlung der Armen, die ihm anhangen, und wies damit offensichtlich auf das Kommen Jesu Christi hin, des Predigers der Armen.

Wir wollen jedoch heute diese Umstände nicht alle ins Auge fassen; es ist zu klar für jedermann, daß hinreichende Beweise vorhanden sind dafür, daß der Herr Jesus der sei, der unter dem Namen Messias vorherverkündigt wurde. Wir glauben es alle, und darum ist hier aller weiterer Beweis überflüssig. Wir wollen vielmehr heute unseren Text als ein wesentliches Kennzeichen des Evangeliums zu allen Zeiten und in allen Ländern kennenlernen: „Den Armen wird das Evangelium gepredigt.“ Dies ist sein beständiges Siegel, und wir glauben, daß, wo den Armen nicht das Evangelium gepredigt wird, da weicht man von der Bestimmung des Evangeliums ab, da verläßt man den Grundzug und das eigentliche Wesen des Evangeliums: „Den Armen wird das Evangelium gepredigt.“

Die Worte des Grundtextes werden auf drei verschiedene Arten übersetzt. Da aber alle drei ihre Berechtigung haben, so haben wir eben damit ein Dreifaches zu betrachten. Die erste und kirchliche Übersetzung lautet: „Den Armen wird das Evangelium gepredigt.“ Die zweite Übersetzung ist die Clavinische, die beste: „Die Armen werden evangelisiert,“ d.h. sie hören nicht nur das Evangelium, sondern werden auch von seiner göttlichen Kraft ergriffen. Die letzte Übersetzung ist die, die einige berühmte Schriftsteller, und darunter besonders Wiclif, angenommen haben: „Die Armen haben die Predigt des Evangeliums angenommen.“, d.h. sie haben es sich verlangend und sehnend angeeignet. Das sind zu allen Zeiten Zeichen der Blüte des Evangeliums gewesen.

1. Den Armen wird das Evangelium gepredigt

So war es zu Christi Zeit, und so wird es mit dem Evangelium Christi sein bis zum Ende der Zeiten. Fast jeder Betrüger, der in dieser Welt auftrat, hat sich hauptsächlich an die Reichen und Vornehmen gewandt, an die Mächtigen und Geachteten; sehr wenige fanden es der Mühe wert, in ihren Predigten darauf hinzuweisen, daß sie für die Armen predigten; sie entwickelten ihre Lehren vor Fürsten; sie suchten die Schlösser der Adligen auf, um sich dort über ihre sogenannten Offenbarungen auszusprechen; die wenigsten von ihnen denken daran, von den herrlichen Tatsachen des Evangeliums Christi zu reden. Es ist aber eine köstliche Erfahrung in dem Königreich Christi, daß er sich vorzüglich zu den Armen wendet: „Den Armen wird das Evangelium gepredigt.“ Es war von ihm weise, so zu verfahren. Wenn wir ein Haus anzünden wollen, so würden wir das Feuer unten anlegen - so macht es auch unser Heiland. Als er eine Welt erlösen und Menschen jedes Standes und jedes Ranges bekehren wollte, da fing er bei den untersten an, damit das Feuer sich aufwärts ausbreite; denn er wußte gar wohl, daß, was die Armen aufnehmen, zuletzt durch seine Gnade auch bei den Reichen Eingang findet. Jedenfalls aber gefiel es ihm, das seinen Jüngern als Antwort und als ein Kennzeichen seines Evangeliums zu geben: „Den Armen wird das Evangelium gepredigt.“ Ich habe nun heute allerlei zu sagen, was ich für unerläßlich nötig halte, wenn den Armen das Evangelium gepredigt werden soll.

Zum Ersten will ich sagen, daß das Evangelium da gepredigt werden muß, wo die Armen hinkommen und es hören können. Wie kann den Armen das Evangelium gepredigt werden, wenn sie nicht kommen und es vernehmen können? Ja, in wie viele unserer Bethäuser können sie nicht kommen, und wenn sie kommen könnten, so müßten sie in den hintersten Winkeln vorlieb nehmen, und man würde ihnen gar nicht wie anderen ehrlichen Leuten eine Berechtigung zugestehen. Darum sollten unsere Gotteshäuser groß genug sein für recht zahlreiche Versammlungen. Auch geht hieraus die Notwendigkeit hervor, auf den Straßen und öffentlichen Plätzen zu predigen. Wenn den Armen das Evangelium gepredigt werden soll, dann müssen wir sie aufsuchen, wo sie zu finden sind: an den Zäunen und auf den Landstraßen. Wenn wir unseren Landsleuten predigen wollten, so wäre es vergeblich, wenn wir uns auf den höchsten Gipfel des Chinborasso oder des Himalaja stellen und von dort aus predigen wollten; unsere Landsleute könnten uns ja nicht hören. Ebenso nützt es nichts, wenn wir eine prachtvolle, prunkende Kapelle für eine gewählte Gesellschaft aus den höchsten Kreisen hinstellen und da an die Predigt für die Armen denken; sie werden sich scheuen, einzutreten, und können so nichts hören. Daher muß das Evangelium da gepredigt werden, wo die Armen auch wirklich hinkommen, und wollen sie nicht kommen, so muß man es ihnen bringen. Wir müssen Stätten haben, wo Raum für sie ist und wo sie gleiche Achtung und gleiches Recht genießen wie jeder andere Rang und Stand. Ach, daß doch Gott den Predigern solchen Ernst und Eifer verliehe, daß sie das Evangelium hinaustragen an die Straßen und Zäune und das Volk nötigen, hereinzukommen, bis daß das Haus voll werde. O Gott, gib doch uns dieses Kennzeichen deiner Gnade, daß den Armen das Evangelium gepredigt wird!

„Aber,“ erwidert ihr, „es gibt ja Kirchen und Bethäuser genug, wo sie hingehen können.“ Ich antworte: „Ganz recht, aber das ist noch nicht die Hauptsache. Das Evangelium muß anziehend und erweckend gepredigt werden, ehe man sagen kann, den Armen werde das Evangelium gepredigt. Seht, so wie das Evangelium gewöhnlich gepredigt wird, hat es für die ungebildete Klasse oft nichts Verständliches, geschweige etwas Anziehendes. Ich gestehe, daß manchmal, wenn ich heftige Kopfschmerzen habe, die mich nicht schlafen lassen, ich beinahe wünschen möchte, den und den langweiligen Prediger zu hören; ich weiß bestimmt, daß mich dann der Schlaf übermannen würde, denn ich habe schon solche gehört, bei deren ermüdender, eintöniger Redefertigkeit ich ganz gemächlich dem tiefsten Schlaf mich überlassen konnte. Es ist aber gar nicht wahrscheinlich, daß die Armen solchen Predigern nachgehen. Wenn man ihnen in gewählten Ausdrücken, in hochtrabender Gelehrtensprache, die sie nicht zu fassen vermögen, predigt, dann wird das Evangelium den Armen nicht verkündigt, denn sie gehen nicht, es zu hören. Sie müssen etwas haben, das ihrem Bedürfnis angemessen ist; wir müssen predigen, wie der Herr Jesus predigte; wir müssen uns ganz herabgeben und das Evangelium verständlich verkündigen. Der Grund, warum die alten Puritaner so große Versammlungen zusammenbrachten, war der: sie kramten ihren Zuhörern nicht trockene Theologie aus; sie erläuterten dieselbe mit Beispielen; sie entlehnten eine Anekdote von dem und eine bekannte Stelle von jenem berühmten Schriftsteller; hier einen Liedervers, dann und wann auch Witze und Anspielungen, was heutzutage eine Sünde über alle Sünden wäre, aber von jenen Predigern fortwährend begangen wurde, die ich von jeher als Muster der Kanzelberedsamkeit hoch geachtet habe. Der Herr Jesus war ein anziehender Prediger; er suchte vor allem die köstliche Perle in eine goldene Fassung zu bringen, damit sie die Aufmerksamkeit der Zuhörer fesselte. Er begehrte nicht in eine Hauptkirche zu gehen und einer unübersehbaren Versammlung von dreizehn und einer halben Person zu predigen, wie unsere lieben Brüdern in großen Städten, sondern er predigte in einer solchen gewaltigen Weise, daß die Leute fühlten, sie müßten hingehen und ihn hören. Manche von ihnen knirschten mit den Zähnen vor Wut und liefen zornig weg, und dennoch drängte sich stets wieder die Menge um ihn, um ihn zu hören und von ihm geheilt zu werden. Es war nichts Mattes, wenn man diesem König der Prediger zuhörte; es war etwas allzu Ernstes, um matt zu sein, und zu menschenfreundlich, um unverständlich zu sein. Ich glaube, daß nur dann den Armen das Evangelium gepredigt wird, wenn man den Heiland zum Vorbild eines Predigers nimmt. Man muß den Vortrag beleben, um die Leute anzuziehen. Wenn wir aber eine solche Weise wählen, so wird man uns freilich für gemein, hanswurstig und vorwitzig verschreien. Wir haben - Gottlob! - schon lange einsehen gelernt, daß Volkstümlichkeit noch lange keine Gemeinheit im verrufenen Sinne ist. Wir haben solche Erfahrungen gemacht, daß wir für den Herrn Jesus gerne zum „Hanswurst“ werden wollen, und so lange wir wahrnehmen, daß durch solche Predigt Glauben erweckt und Seelen selig werden, wollen wir unseren verachteten Pfad nicht verlassen. Letzte Woche sah ich etwa ihrer Zwanzig aus den niedersten Ständen, große Sünder, arge Übertreter, die durch Gottes Gnade an eben dieser Stätte durch das Wort der Predigt ergriffen und umgewandelt worden sind. Meint ihr nun, ich solle den Philistern zu lieb meine Locken abscheren? O nein; Simson weiß, wo seine Stärke liegt, und wird solches nicht tun, einem Menschen oder eines Menschen Laune zu lieb. Die Predigt muß zu der Menschen Ohren kommen, und um ins Volk zu gelangen, muß sie anziehend für dasselbe sein, und sie ist es auch, wenn Gott es will.

Zunächst denn muß die Predigt einfach und einfältig sein, wenn den Armen das Evangelium gepredigt werden soll. Es ist verlorene Zeit, euch lateinisch zu predigen, nicht wahr? Für den großen Haufen ist's nutzlos, griechisch zu predigen. Vielleicht würden fünf oder sechs aus der Versammlung mächtig erbaut werden und erfüllt von dem Gehörten nach Hause gehen; aber was wäre das? Die Menge würde unbelehrt und unerbaut von dannen ziehen.

Ihr redet von der Volkserziehung und von der Verbreitung einer allgemeinen Bildung; aber es ist zum größten Teil ein Traum. Die Unwissenheit ist noch nicht zu Grabe getragen; die Sprache der Gebildeten ist noch vielen eine tote Sprache, und manches Wort, das vielen von uns geläufig ist, ist unbekannt und schwerverständlich für den großen Haufen, wie wenns aus dem Chinesischen oder Canaresischen entlehnt wäre. Es gibt eben immer noch viele, die aus dem Französischen oder Lateinischen entlehnte Ausdrücke nicht zu fassen vermögen, sondern denen man die Wahrheit in gemeinem, hausbackenen Deutsch sagen muß, wenn es zum Herzen dringen soll. Da ist z.B. mein lieber Freund, der Herr Pastor So-und-so, Doktor der Gottesgelehrtheit; er ist ein großer Gelehrter, und wenn er je in seinen Büchern ein schweres Wort trifft, so bringt er es gewiß am nächsten Sonntag in der Predigt. Er hat einen kleinen, gebildeten Zuhörerkreis, der denkt, seine Predigt müsse gut sein, weil sie sie nicht verstehen können, und meint, es könne nicht fehlen, es müsse ein sehr geschickter Mann sein, weil alle Sitze leer sind; sie glauben, er sei ein unersetzliches Glied der menschlichen Gesellschaft, und sie stellen ihn auch wirklich mit Luther auf gleiche Linie und denken, er sei ein zweiter Paulus, weil niemand ihn zu hören begehrt, weil man ihn ja doch nicht verstehen kann. Nun gut; wir begreifen wohl, daß dieser brave Mann auch in einer bestimmten Richtung seinen Platz auszufüllen vermag; aber als Prediger? Das ist uns noch nicht klar.

Da ist ein anderer guter Freund, Herr Wolkenschweber, der immer in einem solchen Ton predigt, daß ihr acht Tage darauf nicht mehr erzählen könntet, was er eigentlich hatte sagen wollen. Könntet ihr die Sachen von seinem Standpunkt aus betrachten, so würdet ihr wohl einen bestimmten Gegenstand wahrnehmen; aber er geht, scheint es, der Sache so tief auf den Grund, daß er den Gegenstand ganz durchwühlt und vor lauter Staub und Schutt den Weg nicht mehr zurückfindet. Wir behaupten nun kühn, wenn es auch Leute gibt, die eine solche Predigtweise schätzen, so zweifeln wir doch sehr an ihrem Wert und Nutzen. Wenn die Welt aus ihrem Schlaf aufgerüttelt werden soll, wenn Sünder selig werden sollen, so können wir nicht einsehen, daß dies durch solches Predigen möglich sei. Es kommt uns vor, das Wort müsse zuerst doch verstanden werden, ehe es im Stande sei, ins Herz und ins Gewissen zu dringen, sonst wird „den Armen das Evangelium nicht gepredigt.“ Warum wurde John Bunyan der Apostel Bedfordshires und Huntingdonshires und aller Ortschaften umher? Weil John Bunyan, obwohl er ein außerordentlicher Geist war, es verschmähte, seine Sprache aus Treibhauspflanzen zusammenzulesen und lieber mit auf den Kleeacker und die Wiese ging und seiner Ausdrücke dort mitsamt den Wurzeln herholte und eine Sprache sprach, die in den dortigen Hütten stets heimisch war. Warum segnete Gott andere in der Anregung des Volkes, in der Veranlassung geistlicher Erweckungen zur Erneuerung in der Kraft der Gottseligkeit? Wir glauben, es kam nächst Gottes Gnade immer daher, daß sie die Ausdrucksweise des alltäglichen Lebens sich aneigneten und sich nicht schämten, die Sprache des gemeinen Volkes zu reden.

Nun haben wir aber etwas anzuführen, was weit wichtiger ist als dies. Wir können sehr anziehend und auch sehr einfach predigen, und am Ende wird damit doch nicht „den Armen das Evangelium gepredigt“, weil man den Armen etwas anderes predigt, was nicht Evangelium ist. Darum ist es höchst wichtig, daß sich ein jeder von uns frage, was das Evangelium ist, und daß, wenn wir denken, wir hätten es gefunden, wir uns nicht schämen, zu bekennen: Dies ist das Evangelium, und ich will es kühn predigen, und sollte auch alle Welt dagegen sein. Ach, ich fürchte, daß es so etwas gibt wie ein anderes Evangelium, „so doch kein anderes ist; ohne daß Etliche sind, die euch verwirren“ (Gal. 1,7). Es gibt so etwas wie ein anziehendes Predigen von Wissen und Philosophie, aber keine evangelische Predigt. Merke wohl: nicht Prediger, sondern die Predigt des Evangeliums ist das Zeichen des Reiches Christi und seiner Wahrheit. Sorgen wir für eine offene und unverhaltene Predigt des Verderbens der Menschen der Menschen, legen wir das ganze Gewicht auf seinen verlorenen und verdammlichen Zustand unter dem Gesetz und seine Erlösung unter dem Evangelium. Diese drei Dinge wollen wir predigen, wie ein lieber Bruder gesagt hat: „Das Evangelium besteht in drei Dingen: dem Lauteren Wort Gottes, dem lauteren Blut Jesu Christi und dem lauteren heiligen Geist.“ Diese drei Dinge machen das Evangelium aus: die Bibel, die Bibel, die alleinige Religion des Protestantismus, das Blut Jesu Christi, die alleinige Erlösung von der Sünde, das alleinige Mittel der Vergebung unserer Sünden, und der heilige Geist, der alleinige Erneuerer, die alleinige bekehrende Kraft, der allein in uns das Wollen und das Vollbringen nach seinem Wohlgefallen wirkt. Außer diesen Dreien kein Evangelium. Hüten wir uns darum, denn es ist eine ernste Sache, daß es nichts anderes sei als das Evangelium, was wir dem aufmerksamen Volk verkündigen, sonst sind wir ebenso strafbar wie der grausame Kaiser Nero, der zur Zeit einer Hungersnot Schiffe nach der Kornkammer Roms, Ägypten, sandte, nicht aber, um Weizen zu holen, sondern Sand für die Theater der Wettkämpfer. O, leider gibt es solche, die gerade so verfahren; sie überstreuen den Boden ihres Heiligtums nicht mit dem guten Korn des Reiches Gottes, mit dem die Seelen des Volkes Gottes sich ernähren und sättigen könnten, sondern mit dem Sand der Streitfragen, mit dem Sand der Vernunftschlüsse, die nie einem Kind Gottes zum Heil dienen.

„Den Armen wird das Evangelium gepredigt.“ Achten wir darauf, daß es auch das Evangelium sei. Hört also, ihr vornehmsten Sünder, die Stimme Jesu: „Das ist je gewißlich wahr und ein teures, wertes Wort, daß Christus Jesus gekommen ist in die Welt, die Sünder selig zu machen, unter welchen ich der vornehmste bin.“ (1. Tim. 1,15). „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“ (Joh. 6,37) „Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden“ (Mk. 16,16) „Denn des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist (Luk. 19,10)

Und nun noch eine Bemerkung über diesen Punkt, nämlich folgende: Wenn wir der Vorschrift Christi und der apostolischen Übung treu bleiben wollen, so muß es von uns heißen, daß „den Armen das Evangelium gepredigt wird.“ In unseren Tagen herrscht eine wachsende Abneigung gegen die Predigt. Die Kanzel hat lange Zeit hindurch ihr volles Recht unverkürzt behauptet, aber nun verliert sie teilweise in Folge ihrer Ermattung ihren hohen Einfluß: die Welt hat angefangen, sie zu verachten, und nun sind wir nicht halb so sehr ein kanzelbeherrschtes, als vielmehr ein von der Presse beherrschtes Volk. Von der Presse werden wir wahrlich beherrscht: Tagblätter, Zeitungen, Journale, Pfennig- und heller-Magazine, Botschafter sind nun die Richter über Kanzelstil und Kanzelberedsamkeit geworden; sie werfen sich geräuschvoll in den Zensorstuhl und bekritteln die, deren Aufgabe es vielmehr wäre, jene zu beurteilen. Die Kanzel ist geschmäht worden; sie wird gar gering geachtet und als wäre sie keiner Achtung wert. O, wir müssen allezeit den Wert der Predigt hoch halten, sie ist die Festung des Christentums. Hier muß der Kampf zwischen Recht und Unrecht ausgefochten werden, nicht sowohl mit der Feder, obwohl sie kein verächtlicher Gehilfe ist, sondern mit dem lebendigen Wort ernster Männer, „daß ihr ob dem Glauben kämpfet, der einmal den Heiligen übergeben ist. (Jud. 3). Wir müssen darob halten, daß die Predigt fortgehe. Solcher hat Gott seinen Segen verheißen, und sie will er körnen mit Erfolg. „So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Gottes.“ (Röm. 10,17). „Den Armen wird das Evangelium gepredigt.“

II.

Die zweite Auffassung unseres Textes ergibt sich aus der Genfer Übersetzung, die besonders von Calvin bei Auslegung der Schrift benutzt wurde. Sie lautet: „Die Armen nehmen die gute Botschaft des Evangeliums auf“, was eigentlich eine Wiederholung ist, da „Evangelium“ nichts anderes bedeutet als „gute Botschaft“. Im griechischen lautet es: „Die Armen werden evangelisiert.“. Was will das Wort „evangelisiert“ nun sagen?

Man spricht heutzutage mit Hohn von evangelischen Kränzchen, von Evangelisch-Gesinnten usw.. Es ist der sonderbarste Hohn von der Welt; denn im Spott einen Mensch evangelisch nennen, ist ebenso viel wie jemanden mit Schmähreden bei seinem amtlichen Ehrentitel anreden. Das Evangelium ist für jeden, der sich dazu bekennt, ein großer, herrlicher Ehrentitel, und nichts ist ehrenwerter, als zu den Gläubigen gezählt zu werden. Was will denn das nun sagen: „Die Armen werden evangelisiert.“?

Der alte Burkitt, der wohl dachte, wir würden das Wort nicht leicht verstehen, sagt: „So, wie man sagt, ein Mann germanisiert sich, wenn er in Deutschland lebt und deutsche Sitten und Gewohnheiten annimmt und in Deutschland ein Staats- und Gemeindebürgerrecht erwirbt, so wird ein Mensch evangelisiert, wenn er lebt, wo das Evangelium gepredigt wird, wenn er die Sitten und die Denkweise derer sich aneignet, die sich zum Evangelium bekennen.“ Dies nun ist der eine Sinn unseres Textes. Einer der Beweise für die Sendung unseres Heilandes besteht nicht nur darin, daß die Armen das Wort hören, sondern daß sie den Einfluß des Evangeliums an sich verspüren und von ihm beherrscht werden. Ach, wie groß ist es, wenn ein Mensch evangelisiert wird, wenn ein Armer ein Christ wird! Die Heilsbotschaft des Evangeliums ist heilig, gerecht und wahr, voll Liebe und Ehrbarkeit, voll Güte, Wohlwollen und Gnade. Darum heißt einen Menschen evangelisieren: aus einem Spitzbuben einen ehrlichen Menschen, aus einem Wollüstling einen Keuschen, aus einem Leichtfertigen einen Gesetzten, aus einem Geizhals einen Freigebigen, aus einem Argwöhnischen einen Wohlwollenden, aus einem Säufer einen Nüchternen, aus einem Ränkevollen einen Wahrhaftigen, aus einem Lieblosen einen Liebenswürdigen, aus einem Menschenfeind einen Menschenfreund machen, mit einem Wort: Einen Menschen evangelisieren ist so viel, ihn im Äußeren dahin bringen, daß er der Erfüllung des Gebotes Christi nachzukommen sucht: Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst.

Die Evangelisierung hat aber auch mit dem inwendigen Menschen zu tun. Einen Menschen evangelisieren heißt: Ihn aus der Hölle erlösen und zu einem Himmelsbürger machen. Es heißt: sein Sündenregister auslöschen und einen neuen Namen auf sein Herz schreiben, den neuen Namen Gottes. Es heißt: Ihn zur Erkenntnis seiner Erwählung bringen, zum Vertrauen auf Christus, zur Verzichtleistung auf seine Sünden wie auf seine guten Werke und zur gänzlichen und alleinigen Hingabe an den Herrn Jesus Christus, seinen Heiland. Ach, was für eine gesegnete Sache ist es doch um die Evangelisierung! Wie viele von euch sind auf diese Weise dem Evangelium gewonnen worden? Der Herr gebe, daß wir alle den Einfluß der Heilsbotschaft verspüren. Ich stehe dafür, daß eine solche Umwandlung das größte Wunder auf Erden ist. Alle anderen Wunder werden von diesem einen überboten. Einen Menschen evangelisieren, mit anderen Worten: ihn bekehren, ist ein größeres Wunder, als eines Blinden Augen öffnen; denn ist es nicht ein Öffnen der Augen seiner Seele, damit er geistliche Dinge sehen möge und verstehe, was von himmlischer Weisheit handelt? In Seelen können wir nicht eindringen, während es der Wissenschaft und Kunst gelungen ist, den grauen, ja sogar den schwarzen Star des Auges zu entfernen. „Die Lahmen gehen“. Einen Menschen evangelisieren ist mehr als das; es ist nicht nur so viel, wie einen Lahmen wieder gehen machen, sondern es heißt, einen toten Menschen, der nicht mehr auf dem rechten Wege zu wandeln vermochte, auf richtigem Pfade wandeln machen allezeit nachher. „Die Aussätzigen werden rein.“ Aber einen Sünder rein machen ist größeres, als einen Aussätzigen reinigen. „Die Tauben hören.“ Ja, und einen Menschen, der nie auf die Stimme Gottes hörte, auf die Stimme seines Schöpfers und Heilandes achten machen, ist mehr, als die Toten hörend machen, ja mehr als Tote auferwecken. Wie groß ein jedes jener äußerlichen Wunder auch sei, so gibt es doch keine erstaunlichere Wirkung der göttlichen Macht, als eine Seele selig machen, weil die Menschen von Natur tot sind in Sünden und lebendig gemacht werden müssen durch Gottes Gnade, wenn sie errettet werden. Einen Menschen evangelisieren ist der höchste Grad göttlicher Macht und bleibt ein unübertroffenes Wunder, ein Wunder aller Wunder. „Die Armen werden evangelisiert.“

Geliebte, es hat unter den Armen köstliche Beispiele von solchen gegeben, die unter den Einfluß des Evangeliums gekommen sind. Ich berufe mich auf euch alle, die ihr hier gegenwärtig seid, wenn ich sage, es gibt nichts, war wir höher achten und schätzen, als die Frömmigkeit der Armen und Bedürftigen. Es wurde mir letzthin ein Kupferstich zugesandt, der mir über alles wohlgefiel; es war ein einfacher, aber ungemein zart ausgeführter Kupferstich. Er stellte ein armes Mädchen in einer Dachkammer dar, wo auf einen Klotz ein Brett genagelt war, um als Tisch zu dienen. Hier lag die Bibel geöffnet und daneben stand ein Kerzenstock. Das Mädchen lag vor einem hölzernen Stuhl auf den Knien und rang im Gebet mit Gott. Jeder Gegenstand in der Kammer trug den Stempel bitterster Armut. Eine dünne, leichte Decke auf einer alten, plumpen Bettstatt; die Wände waren nie geweißt, geschweige mit Tapeten überzogen gewesen. Es war eben eine Dachkammer, wohin sich das ermüdete Mädchen geschleppt hatte und wo es vielleicht bis in die tiefe Nacht mit der Nadel gearbeitet hatte, bis es die Finger nicht mehr zu rühren vermochte, um sein tägliches Brot zu verdienen. Das war der Schauplatz ihres Ringens mit Gott. Mancher würde sich abwenden und darüber lachen; aber es ergreift die edelsten menschlichen Gefühle und bewegt das Herz viel mehr als der bekannte schöne Kupferstich, der den König inmitten einer großen Versammlung auf den Knien betend darstellt.

Wir haben noch nicht so lange ein vortreffliches Büchlein in die Hände bekommen: „Leben des Hauptmanns Hedley Vicars“; ich wünschte herzlich, daß der Herr dieses interessante Büchlein segnen möge, und doch möchte ich fragen, ob es wohl so lange im Gedächtnis des Volkes bleiben wird wie die Geschichte vom „Milchmädchen“ oder vom „Schäfer aus der Ebene von Salisbury“? Die Geschichte solcher, die niedrigem Stande entsprossen sind, übt immer eine größere Anziehungskraft auf das christliche Gemüt aus. O, wir lieben Gottesfurcht überall! Wir danken Gott, wo immer hoher Stand und hohe Gnade Hand in Hand gehen; aber wenn die Frömmigkeit irgendwo in strahlendem Glanze hervorbricht, so ist's aus der Hall der Armut. Wenn die arme Witwe in ihrer dürftigen Hütte ihr Brot und Wasser genießt und Gott dafür lobt und dankt - wenn der Elende, der nicht hat, wo er sein Haupt hinlegt, dennoch seine Augen emporhebt und spricht; „Mein Vater wird mich versorgen“, so glänzt das wie Johanniswürmchen im dunklen Land, das um so heller leuchtet, je dunkler ringsum die Nacht ist. Dann erglüht das Gottvertrauen in seiner vollen Pracht und wird im vollen Glanz erblickt. Es ist ein Zeichen, daß sie die Heilsbotschaft annehmen. Wahr ist es, das Evangelium erfaßt alle Stände und ist für alle gleich segensreich; dennoch aber sagen wir: „Wenn irgend ein Stand besonders hervorgehoben wird, so sind es eben die Armen, an die sich die heilige Schrift vorzugsweise wendet.“ „Ach,“ sagen gar oft manche, „die Bekehrten, die Gott dem und dem Prediger geschenkt hat, sind alle nur aus niederem Stande; es sind lauter Leute ohne Bildung; das sind lauter Menschen ohne eigenes Urteil, die dem und dem zulaufen.“ Ganz recht, wenn ihr das meint; aber es ist eben keine Schande, sondern vielmehr eine Ehre, wenn die Armen evangelisiert werden und sie auf die Predigt aus unserem Munde hören. Es ist keine Schmach, sondern ein Ruhm für das Evangelium, daß die, die es am meisten bedürfen, es willig aufnehmen.

III.

Wir haben noch die Auffassung einer dritten Übersetzung unseres Textes zu betrachten, die Übersetzung Wiclifs. Sie sagt: „Die Armen haben sich der Predigt des Evangeliums zugewendet.“ „Ach,“ spricht einer, „sie blieben besser zu Hause und hantierten mit Pflug oder Amboß; sie blieben besser bei ihrem Leisten und Bügeleisen, als daß sie den Predigern nachlaufen.“ Aber es ist eine Ehre für das Evangelium, daß die Armen es aufsuchen. Es war einmal ein Kesselflicker (die Weltklugen mögen wohl die Achsel zucken, wenn sie es hören); es war einmal ein Kesselflicher, von dem ein großer Gottesgelehrter sagte, er gäbe alle seine Gelehrsamkeit darum, wenn er predigen könnte wie jener Kesselflicker. Es war einmal ein Kesselflicker, der nie auch nur so viel von einer Universität gesehen hatte, und schrieb - die „Pilgerreise“. Hat je ein Gottesgelehrter solch ein Buch geschrieben? Es war einmal ein Wirtssohn, der die zinnernen Kannen für seine Mutter, die Wirtin zur „Alten Glocke“ auf der Achsel trug. Dieser Mensch machte die Menschen verrückt, wie die Welt meint, führte sie aber zu Christus, wie wir sagen, sein Leben lang, bis er, mit Ehren überhäuft, ins Grab sank. Alle, die ihn kannten, waren ihm gewogen, ein unauslöschliches Gedächtnis ist ihm gesichert vor der Welt, wie in der Geschichte des Reiches Gottes. Hörtet ihr je von einem Mächtigen, dessen Name unter dem Volk Gottes in größerer Achtung stand, als der Name Georg Whitfields? Und doch waren das arme Menschen, die, wie Wiclif sagte, sich der Predigt des Evangeliums zuwandten. Wenn ihr Wiclifs Leben lest, so seht ihr, wie er eine Zahl armer Leute um sich versammelte, die er im Glauben unterwies und zu zwei und zwei in alle umliegenden Dörfer sandte, wo sie die Schrift öffneten und ein Kapitel lasen und dann eine Abschrift des Gelesenen zurückließen; wo dann Monate und Jahre nachher die Leute sich versammelten um die Abschrift, sie immer wieder lasen und dankbar der Evangelisten sich erinnerten, die ihnen zuerst die Botschaft des ewigen Heils gebracht hatten. Diese Sendboten gingen von Dorf zu Dorf, von Flecken zu Flecken, von Stadt zu Stadt, und ob ihre Namen gleich unbekannt blieben, so waren sie doch wahre Reformatoren. Ihr könnt von Cranmer, von Latimer und Ridley, den englischen Reformatoren, erzählen; sie taten mehr. Aber die wahren Reformatoren des englischen Volkes waren Leute, deren Namen aus den Jahrbüchern der Geschichte verschwunden, aber eingetragen sind in den Büchern des ewigen Lebens. Gott hat die Armen in der Predigt des Evangeliums gesegnet. Ferne sei von mir, Gelehrsamkeit und Wissenschaft herunterzusetzen. Ohne das gelehrte Wissen wäre unsere Bibel nie übersetzt worden, und je mehr Bildung sich ein Mensch verschaffen kann, wenn er ein geheiligter Mensch ist, um so besser; er hat so viele Pfunde mehr erhalten, die er in seines Herrn Dienst wuchern lassen kann; aber zur Predigt des Evangeliums ist es gerade nicht nötig. Einfältige, ungekünstelte, ungelehrte Willenskraft hat im Reich Gottes Ungeheueres geleistet. Ein Boanerges (Mk. 3,17) stand auf in seinem Dorfe; er konnte nicht drei Worte grammatisch richtig zusammenfügen. Während aber der gleichgültige Prediger seines Orts die Leute Jahre lang in einen sicheren Schlaf gewiegt hatte, stand dieser Mann auf wie der Kuhhirte Amos (Amos 7,14) und führte eine große Erweckung herbei. Er fing an zu predigen in einzelnen Hütten; die Leute drängten sich herbei; ein Bethaus wurde gebaut, und sein Name kam als Pastor So-und-so auf uns, und doch war er damals nur als der Bauer Thomas oder als der Kesselflicker John bekannt. Gott hat Leute zu seinem Dienst erwählt, deren Herkunft sehr dunkel war, die nichts anderes zu besitzen schienen als ihre natürlichen Gaben, womit sie Gott dienen könnten; und wir glauben, das ist keine Unehre, sondern im Gegenteil eine große Ehre, daß Arme der Predigt des Evangeliums sich zuwenden.

Und nun, Geliebte, habe ich meinen Mund aufgetan für die Stummen, und die Sache der Armen vertreten. Ich will zum Schluß die Armen aus der Herde ermahnen, ihr Vertrauen auf den Heiland der Armen zu setzen. Ich fordere sie auf, ihm all ihre Gedanken zu schenken, und wolle der Herr sie willig und fähig machen, ihm ihre Herzen zu übergeben. „Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“ (Mk. 16,16).

Gott segne Hoch und Nieder, Reich und Arm; ja euch alle, um seines Namens willen.

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