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        <title>Die Lehrer werden leuchten, wie des Himmels Glanz, und Die, welche Viele zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne, immer und ewiglich. - autoren:q:quandt:tropfen</title>
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        <title>Die Lehrer werden leuchten, wie des Himmels Glanz, und Die, welche Viele zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne, immer und ewiglich.</title>
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        <dc:creator>Anonymous (anonymous@undisclosed.example.com)</dc:creator>
        <title>1. Eins.</title>
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        <description>1. Eins.

Wer Ein‘s hat, der hat Alles; und ohne dieses Eine hat auch der nichts, der Alles hat. Wer hat das Eine?

Da saß einmal an seinem Webstuhl im gemietheten Hinterstübchen ein fröhlicher Greis und webte, daß es eine Lust war, und sang dazu eine fromme Weise, ich weiß nicht mehr welche. Er hatte gewebt seit langen, langen Jahren; er hatte gewebt, als die jugendliche Gattin fleißig nähend ihm noch gegenüber saß, nun war sie schon lange todt, und er ging wohl Sonntags Nachmittags zu ihrem Gr…</description>
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        <dc:creator>Anonymous (anonymous@undisclosed.example.com)</dc:creator>
        <title>2. Die Ruhe auf der Höhe.</title>
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        <description>2. Die Ruhe auf der Höhe.

Je höher, desto ruhiger. Das ist zweimal wahr. Denn einmal ist’s schon ganz äußerlich wahr, auf den Bergen wohnt die Stille, und je höher die Berge, desto weniger hört, wer auf ihnen ruht, von dem Lärm des Thales. Und so ruhten einmal an einem schönen Sommerabend drei Christenleute auf einer weinumrankten Bergeshöhe, und tief unten im Thal lag die Stadt mit ihren brennenden Lichtern, im Hintergrunde waldige Hügel und darüber vom Himmel her grüßend der freundliche Abend…</description>
    </item>
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        <dc:creator>Anonymous (anonymous@undisclosed.example.com)</dc:creator>
        <title>3. Ei, du frommer und getreuer Knecht.</title>
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        <description>3. Ei, du frommer und getreuer Knecht.

Er ist jetzt schon im Lande der Todten, die da ewig leben, im schönen Paradies, der theure Missionar, dem Gott das Missionieren verwehrte, damit er in seiner Heimath ihm ein paar Monate hindurch als Matrosen-Prediger diene. Es war seines Herzens glühende Sehnsucht gewesen, den blinden Heiden im fernen Osten die frohe Botschaft von Christo zu verkündigen; aber erst als Mann konnte er in die Heidenwelt hinausziehen, zu der es ihn schon in seinen Jünglingsjah…</description>
    </item>
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        <title>4. Die rauschende See.</title>
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        <description>4. Die rauschende See.

Rauschende See! Wogendes, wallendes Meer! Wie athmest du das Menschenkind so morgenfrisch, so lebenskräftig an! Wie tönt das alte und doch immer neue Lied deiner Wellen, so erinnerungsvoll, so ahnungsreich in’s Menschenherz hinein! Wie groß, wie schön bist du, rauschendes Meer.</description>
    </item>
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        <title>5. Die andere Sonne.</title>
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        <description>5. Die andere Sonne.

Ein blinder Mann, ein armer Mann. Ach ja wohl, es ist eine bittere Armuth, wenn die goldene Sonne am Himmel prangt und das Auge schaut’s nicht mehr, weil es überfallen ist von der dunklen Nacht. „Wo bist du Sonne blieben? die Nacht hat dich vertrieben, die Nacht des Tages Feind“ – o es singt sich das für sehende Leute so leicht hin als Abendlied, aber wer das singen und sagen muß auch am hellen Mittag</description>
    </item>
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        <title>6. Dürfen Kinder Mährchen lesen?</title>
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        <description>6. Dürfen Kinder Mährchen lesen?

Dürfen Kinder Märchen lesen? Wenn die Eltern von dieser Welt sind, wird ihnen diese Frage sehr müßig oder sehr sonderbar erscheinen; aber wenn die Eltern Bürger des Reiches sind, das nicht von dieser Welt ist, dann ist ihnen das weder eine müßige, noch eine sonderbare Frage, sondern sie nehmen es damit gar wichtig und ernst. Denn wenn die Kinderzeit und die Mährchenzeit vorüber ist und die Kinder nun so klug geworden sind, daß sie nichts mehr glauben von Rübezah…</description>
    </item>
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        <title>7. Was hast du von der Predigt behalten?</title>
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        <description>7. Was hast du von der Predigt behalten?

Was hast du von der Predigt behalten? Das ist eine Frage, auf welche nicht nur unsre Kinder oft die Antwort schuldig bleiben, sondern auch Viele, die keine Kinder mehr sind und doch sind wie die Kinder. Aber die Großen, die auf diese Frage die Antwort schuldig bleiben, können dabei schuldig oder unschuldig sein; sie sind schuldig, wie unachtsame Kinder, wenn sei die Predigt zu einem Ohr hinein und zum andern hinaus gehen lassen; sie sind unschuldig wie l…</description>
    </item>
    <item rdf:about="https://www.glaubensstimme.de/doku.php?id=autoren:q:quandt:tropfen:8&amp;rev=1683462203&amp;do=diff">
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        <title>8. Wenig und böse ist die Zeit meines Lebens.</title>
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        <description>8. Wenig und böse ist die Zeit meines Lebens.

Er hatte einen erblindeten Vater und einen mit der Fallsucht behafteten Bruder, sonst hatte er Niemand auf der Welt, mit dem ihn Blut oder Freundschaft verbunden hätte. Er ernährte sich selbst und den Vater und den Bruder mit Stundengeben, aber allzu viel Stunden konnte er nicht geben, den er trug die Schwindsucht mit sich umher.</description>
    </item>
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        <title>9. Der Streit um den Frieden.</title>
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        <description>9. Der Streit um den Frieden.

Es saßen in einem Eisenbahnwagen einmal lauter Leute zusammen, die mit Luther sagen konnten: Domini sumus d.i. wir sind des Herrn. Während das schnaubende Dampfroß mit dem Wagen blitzschnell von Station zu Station dahinflog, redeten sie mit einander von allerlei Dingen, die der Rede sehr werth sind, von denen für gewöhnlich aber auf der Eisenbahn nicht viel geredet wird. Sie redeten nämlich von Christo und seinem Reiche, und das sind ja die allerwichtigsten Dinge; …</description>
    </item>
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        <title>10. Ein Kinderprediger.</title>
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        <description>10. Ein Kinderprediger.

Es war um die Zeit, wo das alte Jahr noch nicht zu Ende ist und doch schon ein neues Jahr seinen Anfang genommen hat, nämlich ein neues Kirchenjahr, um die Zeit, wo rauhe Winterstürme über die öden Fluren hinbrausen, aber immer im Heiligthum die Gemeinde ihrem Herrn Psalmen und grüne Zweige streut. Da saß im Schulzimmer eines ländlichen Pächterhauses das älteste Söhnlein und lauschte der Lehre seines Hauslehrers, der ihm den adventlichen Einzug des Hochgelobten in seine …</description>
    </item>
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        <title>11. Feierabend und Sonntagmorgen.</title>
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        <description>11. Feierabend und Sonntagmorgen.

Es ist etwas Schönes um den Feierabend, aber es gehört ein feierliches Herz dazu. Wie aber soll man ein feierliches Herz haben, wenn man den Tag über durch tausend Sorgen und Mühen gegangen ist und nun am Abend todtmüde sich den Schweiß vom Angesicht wischt? O nun ja, der Christ könnte ja trotz alledem sich durch des Tages Hitze hindurch die Feier des Herzens retten, wenn er seine Sorgen immer auf den Herrn würfe und mitten in den Mühen seine Seufzer aufwärts s…</description>
    </item>
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        <title>12. Du hast recht geantwortet.</title>
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        <description>12. Du hast recht geantwortet.

Fragen ist ein Kinderspiel, aber Antworten ist eine Kunst, sonderlich das Antworten der Kinder Gottes auf Fragen der Kinder dieser Welt. Der Meister in dieser Kunst ist unser Heiland; zu ihm muß man in die Schule gehen, wenn man das feine und rechte Antworten lernen will. Man lese nur einmal die vier Evangelien allein zu dem Zwecke durch, sich an dem Bilde</description>
    </item>
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        <title>13. Was ist Demuth?</title>
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        <description>13. Was ist Demuth?

Daß die Demuth etwas ungemein Schönes ist, das weiß ein Jeder, aber was die Demuth eigentlich sei, ist sehr schwer herauszubekommen. Denn die Hochmüthigen können’s nicht sagen, da sie nicht Erfahrung, noch Verstand davon haben; und die Demüthigen können’s erst recht nicht sagen, dieweil ein Jeder, der von sich weiß und aussagt, daß er demüthig ist, nichts weniger als demüthig ist.</description>
    </item>
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        <title>14. Das letzte Bibelbuch.</title>
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        <description>14. Das letzte Bibelbuch.

Die Offenbarung Johannis ist das letzte buch in der Bibel, darum soll man es auch zuletzt lesen. Denn es ist geheimnißvoll, und wer nicht zuvor den Sinn der vorigen heiligen Schriften in etwa erfaßt hat, der hat den Schlüssel nicht, der die heilige Kammer der Offenbarung aufschließt.</description>
    </item>
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        <title>15. Die Weihe der Freundschaft.</title>
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        <description>15. Die Weihe der Freundschaft.

Mit guten Freunden Freundschaft zu pflegen, ist für Jedermann Herzensbedürfniß, ob er im Glauben stehe oder im Unglauben. Aber anders sind geselliger Verkehr und freundschaftliche Unterhaltung bei denen, die den Herrn Jesum lieb haben, und anders bei denen, die auf das Christenthum nicht gut zu sprechen sind. Wo gute Freunde versammelt sind in ihrem eigenen Namen, da ist immer eine eigenthümliche Leerheit vorhanden, die weder durch eine Fülle höflicher und feiner…</description>
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        <title>16. In der Kinderstube.</title>
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        <description>16. In der Kinderstube.

Wenn es Leute giebt, denen nach einem bekannten Dichterwort „eng ist die unendliche Welt“, so giebt es doch auch andre Leute, denen die große Welt viel zu weit ist; ich weiß aber nicht, ob davon auch ein Dichter gesungen hat. Ich weiß nur, daß diese zweite Art von Leuten, die nicht das Weite, sondern das Enge suchen, gerne von dem Markt der Welt sich zurückzieht in das engere Haus und zwar so tief nach Innen als möglich, bis in die Kinderstube.</description>
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        <title>17. Dich predigen die Steine.</title>
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        <description>17. Dich predigen die Steine.

Daß die Menschen unserer Zeit wenig zu Hause und viel auf Reisen sind, darüber kann sich Einer, der das Nachdenken liegt, allerlei Gedanken machen, leichtmüthige oder schwermüthige; das bleibt doch stehn, daß auch die Kinder Gottes dem lieben Herrgott herzlich dankbar sein müssen dafür, daß sie im Zeitalter der Dampfschiffe und der Eisenbahnen leben. Ein erleuchteter, nun schon vollendeter Christ unserer Tage nannte einmal die Eisenbahnen die Sparkasse der armen He…</description>
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        <title>18. Drei Himmel.</title>
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        <description>18. Drei Himmel.

Wo wohnt der liebe Gott? Diese Frage hatte der Knabe oft gethan, und die Antwort, die der Vater ihm gegeben: „im Himmel“ hatte ihm immer genügt. „In welchem Himmel, in welchem Himmel?“ so fragte er eines Morgens dringender, als er vernommen, daß man den Palast des himmlischen Königs hoch über Wolken und Sternen suchen müsse. Da sagte der Vater: „Mein Kind, der Wolkenhimmel ist der erste Himmel, der Sternenhimmel ist der zweite Himmel, und darüber ist der dritte Himmel, und im d…</description>
    </item>
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        <title>19. Volles Genüge.</title>
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        <description>19. Volles Genüge.

Irgendwo im Lande liegt ein einsames Schloß, verborgen unter Linden; dabei ist ein schöner, großer Garten mit laubigen Gängen und duftenden Blumenbeeten; und Schloß und Garten sind eingeschlossen und abgeschlossen durch breite Bäche und Kanäle, von deren jenseitigen Ufern blökende Rinder und wiehernde Rosse, auf weiten grünen Wiesenflächen weidend, jezuweilen herüberschauen auf Garten und Schloß, wo Alles so still ist, als ob das Leben dort gar erstorben sei.</description>
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        <title>20. Was aus Einem werden kann.</title>
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        <description>20. Was aus Einem werden kann.

Sie war katholisch gewesen, und war evangelisch geworden.  Denn alle Messen und Wallfahrten, alles Allmosengeben und Ave-Maria-Beten hatte ihr nicht den Frieden gegeben, nach welchem ihre Seele dürstete, wie der Hirsch nach frischem Wasser. Das Evangelium hatte ihr den Frieden gezeigt, in der evangelischen Kirche hatte sie den Frieden gefunden. Evangelisch sein und voll Friedens sein, war für sie ein und dasselbe Ding; sie war evangelisch geworden.</description>
    </item>
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        <title>21. Eine alte Geschichte vom fröhlichen Christenthum.</title>
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        <description>21. Eine alte Geschichte vom fröhlichen Christenthum.

Es ist schon lange, lange her und in jener Zeit geschehen, von welcher der nun auch schon längst heimgegangene Sänger von Psalter und Harfe in seinem ersten Liederverse singt: Jüngst war’s öde, niemals öder auf dem Weg nach Kanaan; kaum zog hier und da ein blöder Wandrer schüchtern seine Bahn. Da ist auch einmal ein frischer, fröhlicher Jüngling, der seinen Heiland über Alles liebte, durch das deutsche Vaterland gewandert, um Menschen zu suc…</description>
    </item>
    <item rdf:about="https://www.glaubensstimme.de/doku.php?id=autoren:q:quandt:tropfen:22&amp;rev=1683462201&amp;do=diff">
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        <title>22. Das letzte Wort des Kindes.</title>
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        <description>22. Das letzte Wort des Kindes.

Es giebt nicht nur Herbstesstürme, es giebt in manchen Jahren auch brausende Frühlingsstürme. Da werden viele junge Blüthen entblättert und verweht. Da legt sich auf die Flur mitten im Maienglanze eine Leichendecke von jungen Blumen und Blättern.</description>
    </item>
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        <title>23. Der Sonntag des Einsamen.</title>
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        <description>23. Der Sonntag des Einsamen.

Er hatte Alle begraben, die ihm lieb und theuer waren auf dieser armen Erde. Vater und Mutter nicht nur, sondern auch sein Weib und seine Kinder bis auf eines waren längst den Weg alles Fleisches gegangen. Nur eine Tochter war ihm geblieben, und diese war, nachdem sie selbst ihren Gatten und ihre jungen Söhne begraben hatte, die Stütze seines Alters. Sie pflegte den Vater fromm und treu Jahr für Jahr; aber endlich klopfte die schonungslose Hand des Todes auch an ih…</description>
    </item>
    <item rdf:about="https://www.glaubensstimme.de/doku.php?id=autoren:q:quandt:tropfen:24&amp;rev=1683462201&amp;do=diff">
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        <title>24. Aus dem Tagebuche einer jungen Frau.</title>
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        <description>24. Aus dem Tagebuche einer jungen Frau.

Ein schöner, heller Tag liegt hinter uns. Wir waren Morgens dem gewöhnlichen Alltagstreiben entronnen und waren fröhlich hinaus gedampft in die weite, grüne, wasserdurchflossene Ebene. Wie erfrischend war doch der blick auf die sonnigen Auen mit ihren weidenden Rindern, wie anziehend die klappernden Mühlen allüberall; mit wie gerührtem Dank grüßten wir im Vorbeifliegen auch dich, du trautes Landhaus, das fromme Freundschaft uns für fünf unvergeßliche Som…</description>
    </item>
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        <title>25. Bethanien.</title>
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        <description>25. Bethanien.

Das schönste Zimmer im Hause wurde aufgeräumt. Denn die Frau des Hauses sollte daselbst ihren Einzug halten. Nicht die blühende, junge Frau, die eben ihren Auszug aus dem Vaterhause gehalten. Ach nein, der Einzug war schon vor vierzig Jahren und länger geschehn. Jetzt zog sie ein als eine alte, müde, kranke Frau, der das Siechthum nicht mehr erlaubte, außer dem Bette zu sein. Der Gatte sah nicht ein, warum das Bette der Kranken einen Monat nach dem andern oben in dem engen Schlaf…</description>
    </item>
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        <title>Quandt, Carl Wilhelm Emil - Tropfen aus stillen Wassern.</title>
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        <description>Quandt, Carl Wilhelm Emil - Tropfen aus stillen Wassern.

&lt;h3&gt;
  ★  Vorwort.    ★  1. Eins.    ★  2. Die Ruhe auf der Höhe.    ★  3. Ei, du frommer und getreuer Knecht.    ★  4. Die rauschende See.    ★  5. Die andere Sonne.    ★  6. Dürfen Kinder Mährchen lesen?    ★  7. Was hast du von der Predigt behalten?    ★  8. Wenig und böse ist die Zeit meines Lebens.    ★  9. Der Streit um den Frieden.    ★  10. Ein Kinderprediger.    ★  11. Feierabend und Sonntagmorgen.    ★  12. Du hast recht geantwo…</description>
    </item>
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        <title>Vorwort.</title>
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        <description>Vorwort.

Das Wasser rauscht, das Wasser schwillt; und nicht nur Fischer sitzen daran, die es hinunterzieht in die dunkle Fluth, daß sie halb sinkend, halb gezogen untertauchen, und es ist um sie geschehen, sondern auch Händler sitzen daran, die aus diesem bösen Wasser kannenweise, eimerweise schöpfen und es dem armen Volk verkaufen, und Mancher giebt sein Geld dafür hin und Mancher auch seine Seele: denn an diesem Wasser trinkt man sich den Tod.</description>
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