Petersen, Eginhard Friedrich – Philemon - 1. Die Aufschrift des Briefes.

Petersen, Eginhard Friedrich – Philemon - 1. Die Aufschrift des Briefes.

V. 1 und 2. Paulus, der Gebundene Christi Jesu, und Timotheus, der Bruder, Philemon, dem Lieben und unserem Gehilfen, und Appia, der Lieben, und Archippo, unserem Streitgenossen, und der Gemeinde in deinem Hause.

Wir in unsrer Zeit pflegen den Namen des Briefstellers, auch wohl dessen, an den der Brief gerichtet ist, unten an zu stellen. Der Apostel stellt nach damaliger Sitte beides oben an. Paulus, beginnt er. Der Name wiegt etwas. Nicht immer hieß der Apostel so. Sein ursprünglicher Name war bekanntlich Saulus, wie einst der Name des ersten Königs Israels. Erst später, nach seiner Bekehrung zu Christo und nach seiner Taufe, nannte er sich Paulus, sei es, dass er diesen Namen von dem durch seine Predigt bekehrten Landvogt Sergius Paulus auf Cypern oder aus Demut wegen der Bedeutung desselben „der Kleine, Geringe“ angenommen. Das war ein allgemeiner Brauch, wenn man in der Taufe zum Christentum übertrat, seinen Namen zu ändern. Es sollte damit angedeutet werden, dass der Glaubenswechsel eine Änderung der ganzen Persönlichkeit bedinge, die Taufe ein Bad der Wiedergeburt sei, durch welches der ganze Mensch ein neuer werde. Denn der Name hängt aufs Engste mit der durch ihn bezeichneten Person zusammen und soll eigentlich nur ein Ausdruck sein für das, was diese Person ihrem Wesen nach ist. So soll der Getaufte seinen Namen als ein Zeichen tragen, dass er durch seine Taufe ein in Christo erlöster neuer Mensch, ein Gotteskind und Erbe der ewigen Seligkeit geworden ist. Daher bei unseren Taufen nach der Namengebung zum Täufling gesagt zu werden pflegt: „Dein Name sei dir eine Erinnerung, dass du auf Christus, den Gekreuzigten, getauft bist und durch ihn Licht in der Finsternis, Trost im Leiden und Leben im Tode haben sollst.“ Es sollten darum billiger Weise für unsere Kinder christliche Namen gewählt werden. Es stimmt schlecht, wenn die Namengebung mit der Taufe verbunden ist, und zum Namen irgendein unchristlicher, vielleicht aus irgendwelcher heidnischen Göttersage stammender, genommen wird. Indes die Sitte der Namengebung bei der Taufe ist geblieben, und der Sinn ist vergessen. Wie viele denken bei uns noch daran, wie die Namengebung bei der Taufe mit der Bedeutung dieser heiligen Handlung zusammenhängt? Für viele ist die Namengebung bei der Taufe die Hauptsache. „Das Kind muss doch seinen Namen haben“, sagen sie, wenn sie die Taufe anmelden; was im Übrigen die Taufe selbst bedeutet, und was das Kind durch sie empfangen soll, wissen sie nicht, oder wollen sie gar nicht wissen. Oder umgekehrt, „das Kind muss doch sein Christentum haben“, sagen sie; warum es aber zugleich mit dem Christentum seinen Namen empfängt, verstehen sie nicht. Wollten wir doch in diesem Stücke unsere Gedanken etwas mehr christlich vertiefen und verbessern! „Das Kind muss doch seinen Namen haben“ ja! Aber was ist der Name, wenn nicht der rechte Mann und Mensch hinter dem Namen steht! Der rechte Mann und Mensch aber ist der Christ, der durch die Taufe ein neuer Mensch geworden ist. „Das Kind muss doch sein Christentum haben“. Aber was hilft dem Menschen sein Christentum, wenn er nicht selbst ein Christ wird, d. h. ein Mensch, der durch Gottes Gnade im lebendigen Glauben an Christus steht. Dass er aber ein solcher Mensch ist, das soll durch den Namen, den er bei der Taufe empfängt, zum Ausdruck kommen. Lassen wir uns selbst durch den Namen, den wir seit unsrer Taufe führen, oft an die Bedeutung unsrer Taufe erinnern! Sagen wir uns: Diesen deinen Namen trägst du als ein getaufter Christ: so soll nun auch dein Leben von diesem deinem Christentum Zeugnis geben! Denken wir an das, was Luther in unserm Katechismus auf die Frage, „Was bedeutet denn solch' Wassertaufen?“ sagt: „Es bedeutet, dass der alte Adam durch tägliche Reue und Buße soll ersäuft werden und sterben mit allen Sünden und bösen Lüsten, und wiederum täglich herauskommen und auferstehen ein neuer Mensch, der in Gerechtigkeit und Reinigkeit vor Gott ewiglich lebe.“

Der Apostel war durch seine Taufe ein solcher neuer Mensch geworden; er war aus einem Saulus ein rechter Paulus geworden. Er konnte aus Erfahrung an sich selber sprechen: „Ist Jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur. Das Alte ist vergangen; siehe! es ist alles neu geworden.“ (2. Kor. 5, 17), und darum wog sein Name etwas; er konnte ihn in die Waagschale werfen und erwarten, wenn er ihn an die Spitze seiner Briefe stellte, dass das für seine Leser von Gewicht sein werde. Für ihn selbst lag in diesem Namen eine Erinnerung an die unverdiente Gnade, die ihn, der einst nicht nur ein Jude und Pharisäer, sondern ein Feind und Verfolger der Gemeinde Christi war, zum Freund und Apostel gemacht, und darum eine Erinnerung, die ihn in der Demut erhielt, aber für seine Leser musste dieser Name den Eindruck seiner folgenden Worte verstärken. Können wir unseren Namen auch in solchem Sinne in die Waagschale werfen? Steht hinter diesem unserem Namen ein Mensch, der durch die Gnade Gottes erneuert ist?

Und noch mehr! Paulus, der Gebundene Christi Jesu, konnte der Apostel schreiben: Der um des Evangeliums von Christo willen, welches er verkündigte, gebunden und gefesselt war, wir wissen ja, in Folge der Nachstellungen der Juden, welche es ihm nicht vergeben konnten, dass er den Ruhm ihrer eigenen Gerechtigkeit nach dem Gesetz, auf den sie so stolz waren, durch seine Predigt von der allein selig machenden Gnade Gottes in Christo ihnen zerschlug, in Jerusalem gefangen genommen und dann nach Rom geführt, um seinem eigenen Wunsche gemäß vom Kaiser sein Urteil zu empfangen. Gewiss nicht, um sich mit solchem Märtyrertum zu rühmen, schrieb der Apostel also. Er hatte einen höheren Ruhm, als so viele sogenannte Christen, als auch wir oft, wenn wir uns unseres eigenen Tuns und Leidens rühmen. Das war der Ruhm der Gerechtigkeit Christi, gegen welche er alles, was er um des Evangeliums willen tat und litt, nur als einen geringen Dienst der Dankbarkeit ansah. Wohl aber erinnert er an sein Martyrium, um auch damit dem, was er dem Philemon schreiben will, Nachdruck zu verleihen. Ich will nicht sagen, in dem Sinne, dass, wer so Ernstes um Christi willen auf sich genommen hat zu leiden, wohl ein Recht darauf habe, in christlichen Dingen gehört zu werden obgleich ja dieser Sinn durchaus nicht zu tadeln wäre aber in dem Sinne, dass der, um dessen willen so Großes gelitten wird, als Einer erscheint für den man, so zu sagen, wohl ein Übriges tun könne, denn so wünscht der Apostel in seinem Briefe, dass Philemon etwas für Christum tun möge.

Doch nicht nur als einen um Christi willen Gebundenen bezeichnet der Apostel sich, wenn er sich einen Gebundenen Christi Jesu nennt, sondern als einen von Christo Gebundenen. Christus selbst hat seinen Apostel in Bande gelegt. Innerlich, durch die Liebe des Herrn, ist der Apostel von diesem gebunden, weshalb er auch äußerlich gebunden für ihn zu leiden gewürdigt werden konnte. In diesem Sinne nennt er sich auch sonst, wo er nicht in Banden der Gefangenschaft schreibt, wenn er seinen Namen an die Spitze seines Briefes stellt, einen „Knecht“, eigentlich einen „Sklaven“ Jesu Christi (Röm. 1, 1). Und in diesem Sinne sollen wir alle Gebundene Christi sein, mögen wir äußerlich frei oder unfrei dastehen. Der selbst um unseretwillen ein Gebundener geworden ist und hat sich wie ein Missetäter zum Kreuze schleppen lassen, damit er uns die ewige Freiheit erwerbe, der hat es wohl um uns verdient, dass wir uns auch hinwiederum von ihm binden lassen, auf dass wir sein eigen seien und in seinem Reiche unter ihm leben und ihm dienen. Nicht dass wir um unsere Freiheit betrogen werden und in eine sklavische Abhängigkeit geraten, die eines Menschen unwürdig ist, sondern dass wir die wahre Freiheit gewinnen. Denn wahrhaft frei ist nie, wer ohne jegliche Gebundenheit nur ganz sich selber lebt und sich selber dient ach, der ist bei äußerer Gebundenheit oft der größte Sklave, der Sklave seiner selbst und seiner Lüste! sondern nur der, der, indem er Christo gehört und Christo dient, über sich selbst den Sieg davonträgt und Herr seiner eigenen Begierden wird. „So euch der Sohn frei macht, so seid ihr recht frei“, sagt der Herr (Joh. 8, 36). Ein solcher Freier war der Apostel Paulus mitten in seiner Gebundenheit. Das zeigt uns der ganze Brief an den Philemon, in welchem wir sehen, wie er, der äußerlich Gebundene, in der Kraft der Gnade mit wahrhaft königlicher Freiheit über sich selbst und die Herzen der Seinen verfügt.

Paulus, der Gebundene Christi Jesu, schreibt er, anstatt wie sonst auch wohl, „Jesu Christi“. Der Unterschied ist gering und doch beachtenswert. Es liegt in der Voranstellung des Christi eine besondere Feierlichkeit des Bekenntnisses, dass Jesus, der in Bethlehem Geborene und in Nazareth Erzogene, Christus, d. h. der von Gott gesandte und Gottes Sohn seiende Messias und Erlöser ist, und es mag uns diese Voranstellung ein Wink sein, wie wir die zu beurteilen haben, die etwas darin suchen, umgekehrt den Menschennamen Jesus voranzustellen und das andere: Christus in seiner Bedeutung des Sohnes Gottes und des Heilandes der Welt, dahingestellt sein zu lassen.

Und Timotheus verbindet der Apostel mit sich selbst. Das ist der bekannte, der zu Lystra in Kleinasien von Paulus Mitgenommene, und der seitdem des Apostels vertrautester Begleiter und Mitarbeiter war, an den er auch die beiden „Briefe an den Timotheus“ geschrieben hat.

Der Bruder nennt er ihn. Im Anfange nannten sich alle Christen Bruder und Schwester, denn sie waren es wirklich im Geist untereinander und fühlten sich so, nur noch in einer viel höheren Weise, als wie leibliche Brüder und Schwestern, so dass sie, auch wenn auf keine Weise äußerlich verwandt, oft sich viel näher standen und besser verstanden, als leibliche Geschwister. Da mochten sie arm sein oder reich, Mann oder Weib, Herr oder Knecht, sie fühlten sich als „Einer in Christo.“ Da mochten sie weit her gereist sein und nie einander gesehen haben, wenn sie zusammenkamen, so waren sie Ein Herz und Eine Seele und alsbald so vertraut mit einander, als ob sie sich Jahre lang gekannt hätten. Wo ist diese Macht des Glaubens geblieben? Wo diese Liebe, die das Getrennte verbindet und das Verschiedenartigste ausgleicht? Wir finden sie oft nicht einmal bei denen, die durch die Bande des Blutes verwandt sind, in den Häusern, welche Eltern und Kinder, Brüder und Schwestern nach dem Fleisch in sich schließen. Timotheus stand vermöge des gemeinsamen Glaubens und Wirkens dem Apostel so nahe, dass dieser mit ihm gleichsam als Eine Person den Brief schreibt: Paulus, der Gebundene Christi Jesu, und Timotheus, der Bruder, Philemon dem Lieben und unserem Gehilfen.

Den Lieben, Geliebten, nennt er seinen Freund. Auch als Geliebte wurden wohl insgemein alle Christen bezeichnet, aber hier den Philemon nennt der Apostel insbesondere so ähnlich, wie der Herr unter den Jüngern, die er alle mit seiner Liebe umfasste, Einen hatte, den er besonders liebte, „der an seiner Brust lag“. Philemon war dem Apostel nicht nur ein christlicher Bruder, sondern ein Freund im vertrautesten Sinne des Worts, und man hat mit Recht das Verhältnis der beiden als das Vorbild einer christlichen Freundschaft hingestellt. Grund und Ziel, Wesen und Streben echter christlicher Freundschaft lernen wir hier an dem Verhältnis des Apostels Paulus zu seinem Freunde Philemon. Wie Freundschaft, wenn sie eine wahre sein soll, eine christliche sein muss, gegründet auf den Einen Grund des Glaubens an den, der aller rechten Gemeinschaft Grund und Halt und Bündnis ist, wie sie aber auch durch den Seist Christi verklärt und in das Bild ihrer eigenen Vollendung erhoben wird, das zeigt uns die Freundschaft Pauli und Philemons. Liebe Mitchristen! Lassen wir doch in alle unsere menschlichen Verbindungen, vor allem auch in unsere Freundschaften, etwas von dem Geiste Christi hinein! Es wird ihnen schon für die Zeit zu keinem Schaden sein. Das Christentum schließt es nicht aus, dass wir außer der allgemeinen Liebe und christlichen Bruderliebe noch unsere besonderen Lieblinge haben, aber es fordert, dass wir unsere besonderen Zuneigungen durch den Geist Christi heiligen lassen. Das bloße „sympathisch“ ist mir der und der, darf unter uns so wenig entscheidend sein, wie das bloße „unsympathisch“. Der Herr, der Erlöser und Heiland, muss unsere Verhältnisse unter einander regieren. „Wer Vater oder Mutter, Sohn oder Tochter mehr liebt denn mich, der ist meiner nicht wert“ spricht er.

Und unserem Gehilfen sagt Paulus vom Philemon. Der Apostel ist nicht der Meinung, dass er in seinem Amte allein fertig werden könne. Selbst er, der geistesmächtige, hohe Apostel gebraucht Hilfe. Wie viel mehr sollen wir gern Hilfe annehmen, wo wir sie haben können. Wir sind auch im besten Falle nie so klug und so stark, dass wir nicht noch von anderen lernen, von anderen Unterstützung und Förderung empfangen könnten. Es ist freilich ein Unterschied, wer uns hilft. Es gibt Hilfsleistungen, die drückender sind, als wenn uns Hilfe verweigert wird. Aber wenn man Gehilfen findet, wie Paulus sie an einem Timotheus gefunden hatte, Gehilfen, die durch die freundliche, bereite, selbstlose Art ihrer Hilfsleistungen uns wirklich helfen, dann ist es eine köstliche, gesegnete Sache um die Hilfe Anderer. Und es gehört auch zur christlichen Demut und Liebe, dass man gern Hilfe anderer annimmt.

Und Appia nennt der Apostel neben Philemon, die Frau neben dem Manne, denn für die Frau des Philemon wird sie von den meisten Auslegern gehalten. Auch sie bezeichnet der Apostel als Liebe im christlichen Sinne, zum Beweise, dass sie und Philemon mit einander eine christliche, durch die Liebe des Herrn geheiligte Ehe geführt haben. Sie wird dem Manne auch in seiner christlichen Arbeit eine Gehilfin gewesen sein. Frauen sind von der ersten Zeit der christlichen Kirche her Werkzeuge geworden, um ungläubige Männer zu Christo zu führen. Wie vielmehr können sie Gehilfinnen werden, schon gläubig gewordene in ihrem Werk zu stärken!

Wer Archippus war, den der Apostel noch erwähnt, wissen wir nicht. Einige meinen, er habe seinen Wohnsitz in Laodicea gehabt und sei ein Sohn des Philemon gewesen. Jedenfalls war er auch ein Gehilfe am Werk des Evangeliums. Als solcher wird er auch im Briefe an die Kolosser vom Apostel angeredet. Wenn der Apostel ihn hier im Briefe an den Philemon einen Streitgenossen nennt, so liegt darin ausgesprochen, dass er die Arbeit am Evangelium als einen Kampf ansieht, den die Verkündiger des Evangeliums mit einander gegen Feinde führen, und ein solcher Kampf, ein Kampf gegen die feindlichen Mächte der Finsternis, des Unglaubens und des Aberglaubens und des ungöttlichen Lebens in der Welt, ist und bleibt alle Arbeit am Evangelium, in welcher Zeit es immer sei, in unserer Zeit nicht zum wenigsten, da auf der einen Seite die Kräfte des Evangeliums, auf der anderen aber auch die Mächte der Finsternis sich ganz besonders lebendig regen. Wer ist auch unter uns ein Streitgenosse des Evangeliums? Wer stellt sich unter uns zu diesem Kampf?

Und der Gemeinde in deinem Hause, nämlich: einen Gruß! Die christliche Gemeinde setzte sich in der ersten Zeit aus kleineren Kreisen zusammen, die, weil man noch nicht öffentlich hervortreten durfte, sich in den Häusern angesehenerer oder wohlhabenderer Glieder versammelten. Darin war die Hand der göttlichen Vorsehung. Denn nun konnte im Schutze dieser kleinen verteilten und verborgenen Kreise die junge Christenheit unter den Nachstellungen ihrer Feinde bewahrt bleiben. So teilt ein vorsichtiger Feldherr sein Heer in mehrere Teile und lässt dieselben getrennt und möglichst verdeckt marschieren oder lagern, damit, falls der eine Teil vom Feinde angegriffen wird, nicht auch zugleich das Ganze leide. So setzt ein kluger Gärtner die ersten Schößlinge einer Pflanzung in gesonderte Töpfe und zieht sie so getrennt und geschützt heran, um sie dann, wenn sie genügend Kraft gewonnen haben, mit einander auf das offene Feld zu verpflanzen.

Eine solche Gemeinde in seinem Hause zu halten, das war ein aufopferungsvolles christliches Werk, aber es liegt nicht alles daran, dass man buchstäblich ein solches Werk erfüllen könne. Alle christlichen Hausväter vermögen es und sollen es als ihre Pflicht ansehen, die Glieder ihres Hauses als eine christliche Gemeinde um sich zu sammeln, indem sie dieselben in gemeinsamen Andachten aus dem Worte Gottes versorgen. Ja, jeder Christ, welche auch immer seine Stellung im Hause sei, soll sich befleißigen, dass das Haus, dem er angehört, zu einem Gotteshaus werde, in welchem allezeit eine Gemeinde des Herrn beisammen ist. Mit dieser Mahnung wollen wir in unser Haus zurückkehren und Gott bitten, dass er die heutige Betrachtung an unseren Herzen, wie an unseren Häusern und unseren Gemeinden gesegnet sein lasse!

Herr! Du hast uns schon in der Überschrift dieses Briefes Deines Apostels, in den Namen, die dem Briefe vorangestellt sind, den Reichtum Deines Wortes erschlossen. Wir nehmen das als ein Pfand und Angeld, dass Du auch ferner auf unsere Betrachtung, wenn wir nun erst in den Inhalt des Briefes selbst eintreten, einen Segen legen und uns aus dem Schatz Deines Wortes etwas geben werdest. Und um solchen weiteren Segen bitten wir Dich. Begleite Du selbst mit Deinem Geist alle unsere Betrachtungen und hilf, dass sie Frucht der Erkenntnis und des Lebens bringen zu Deines Namens Ehre! Amen.

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