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 Adam war geflohen, aber Gott muss ihn vor seinen Schranken haben. „Wo bist du, Adam? Komm hierher, Mann, komm hierher; ich muss dich richten, die Sünde kann nicht unbestraft bleiben. Komm du, und dein schuldiges Weib mit dir. Komm hierher, ich muss die Fragen stellen; ich muss deine Entschuldigungen hören, und da sie nichtig und leer sein werden, muss ich dein Urteil fällen." Denn, obgleich viel Mitleid in der Frage war, so lag doch auch Strenge darin. „Adam, Adam, wo bist du! Komm du hierher, um gerichtet zu werden." Heute hörst du nicht diesen Ruf; er ist in Barmherzigkeit verschoben. Du sollst ihn bald hören, du sollst ihn zum erstenmal hören, wie das Grollen des Donners, wenn das Wetter beginnt; wenn Krankheit dich auf das Lager wirft, und der Tod durch seine Knochenaugen auf dich blickt, und dich mit seiner Geisterhand berührt und spricht: „Bereite dich, deinem Gott zu begegnen." Du magst die Frage heute abweisen, du wirst mit ihr zu verhandeln haben, wenn Gott deiner Seele näher treten wird, als Er es heute tut. Dann werden deine Knochen wie Gallert sein, und deine Rippen werden beben, und dein Herz wird in deinem Leibe zerschmelzen wie Wachs. Du wirst zu kämpfen haben mit den Schmerzen der Krankheit oder Seuche; aber es wird ein Schmerz da sein, noch furchtbarer als jene. Du wirst dem Tod ins Auge blicken; aber der Tod wird nicht das Schrecklichste aller deiner Schrecken sein, denn du wirst hinter dem Tod das Gericht und den Urteilsspruch sehen. Dann wirst du die Frage hören; wenn das Zimmer stille ist, und die Stimmen von Weib und Kind verstummt sind, wenn nur die Uhr noch tickt, dann wirst du den Fußtritt Gottes hören, der zu dir kommt am Abend deines Lebens und zu dir spricht: „Wo bist du? Nun sollst du vor mich treten. Gürte deine Lenden! Keine Einladungen der Gnade mehr für dich; dein Tag der Gnade ist vorüber. Keine Warnungen mehr von dem Prediger; nun wirst du mir von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen. Wo bist du? Kannst du jetzt prahlen und großsprechen, nun deine Nerven die Wege geworden sind, auf denen die heißen Füße des Schmerzes wandern, und deine Kraft dahin ist und geflohen, und du wie ein Licht bist, das im Begriff ist, zu verlöschen? Wo nun deine Flüche? Wo nun deine Lustigkeit und Scherze? Wo bist du nun?" Du magst dich winden und wenden; aber du wirst nicht im Stande sein, der Frage zu entgehen; du wirst versuchen, auf dieses Leben zurückzublicken, aber du wirst gezwungen sein, vorwärts zu schauen auf das künftige Leben oder den künftigen Tod; und immer noch wird der Herr in dein Ohr flüstern: „Wo bist du? Wo bist du?" Dann wird der letzte Kampf kommen, wo der Starke sich krümmet, wo das glänzende, schimmernde Auge starr wird, und die Zunge am Gaumen klebt und die Hand kraftlos auf dem Bette liegt, und die Füße den Körper nicht mehr tragen können; wo der Puls sinkt und der klebrige Todesschweiß auf der Stirne steht; und in diesen letzten Augenblicken wirst du immer noch die furchtbare Stimme hören, die sich hebt mit dem nahenden Wetter, bis sie die volle Höhe des furchtbaren Sturmes erreicht — „Wo bist du?" In dem Jordan, ohne Gott; dem Grabe nahe, ohne Hoffnung; sterbend, aber kein Christus, dir zu helfen; in der Ewigkeit landend, aber keine Hoffnung ewigen Heiles. Es ist vorüber; der letzte Kampf gekämpft, und der Faden ist durchschnitten, der den Geist an den Körper band, und du bist in eine andre Welt gegangen. Aber die Frage folgt dir: „Wo bist du?" Dein Geist ist nun wach; er schläft nicht mehr; er ist rein von dem schweren Fleisch, das ihn stumpf, starr, unempfindlich, tot erhielt. Nun hört er jene Stimme in Wahrheit und sie durchschauert ihn, denn die Seele ist vor ihren Gott gebracht. „Wo bist du? wo bist du?" ruft das lebendig gewordene Gewissen; und Gott antwortet ihm: „Weiche von mir, du Verfluchter!" Der Geist weicht von Gott, nicht um sich unter die Bäume des Gartens zu verbergen, sondern um sich in Wogen der Angst zu stürzen. Und nun sind viele Jahre vergangen, und der Körper hat, obwohl die Seele lebendig war und litt, im Grabe geschlafen, und die Würmer haben ihn verzehrt. Aber horch! der Tag des Gerichts, der Tag des Donners ist gekommen, schrill über allen Donnern tönt die furchtbare Posaune und nach der Posaune erschallt die Stimme: „Wachet auf, ihr Toten, und kommet zum Gericht!" Mitten in jenem furchtbaren Tumult wird der Ruf gehört: „Wo bist du?" Der himmlische Botschafter hat deinen Körper gefunden, und aus dem Grabe erhebt sich dein Leib unter der Decke des grünen Rasens hervor. Empor fährt er auf die Frage: „Wo bist du?" und zu seinem Grausen kommt sein entkörperter Geist zurück; seine Seele, die lange gelitten, kehrt in den Auferstehungsleib wieder ein, und die beiden Gefährten in der Sünde sind jetzt Gefährten im Gericht. Der Ruf ertönt noch einmal, und dieses selbe Ohr, das jetzt mir zuhört, wird ihn hören: „Wo bist du?" Dann kommt der große, weiße Thron, und diese selben Augen werden ihn sehen, die jetzt auf mich blicken; und dann kommt der Anfang der fürchterlichen Gerichtssitzung, — und dann soll das Herz beben, das jetzt sich nicht bewegt. Dann wird dein eigenes persönliches Verhör kommen, und, o Sünder, Sünder, es ist nicht in meiner Macht, deinen Schrecken zu beschreiben. Ich könnte nicht einmal das schwächste Bild von jenem Todeston geben, und von dem Tod deines unsterblichen Geistes, während du ihn hörst. „Ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeiset. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich nicht getränket. Was ihr nicht getan habt einem unter diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. Und sie werden in die ewige Pein gehen; aber die Gerechten in das ewige Leben." „O, Erde! Erde! Erde! höre das Wort des Herrn," ich bitte jeden von euch, für sich selber zu hören. Ich habe nicht von Träumen zu euch gesprochen. Ihr wisst, es sind Wirklichkeiten; und wenn ihr es jetzt nicht wisst, so werdet ihr es binnen kurzem wissen. Ich bitte dich bei dem Blute Dessen, der für Sünder starb — und welch stärkeren Beweggrund kann ich brauchen? — denke an die Frage: „Wo bist du?" Möge Gott dir zeigen, wo du bist. Höre die klagende Stimme Gottes, wenn Er mitleidsvoll über dich weint. Suche sein Antlitz, denn Er sucht dich; und dann brauchst du es nicht zu fürchten, Ihn am letzten Ende sagen zu hören: „Wo bist du?" sondern du wirst im Stande sein, zu sagen: „Hier bin ich und die Kinder, die Du mir gegeben hast. Wir haben unsre Kleider gewaschen und sie helle gemacht im Blute des Lammes; und Vater, hier sind wir und hoffen, vor Deinem Angesicht zu bleiben ewiglich." O, dass ich euch bitten könnte, wie ein Mann um sein Leben bittet! O, dass diese Lippen von Erde Lippen von Feuer wären, und diese Zunge nicht mehr von Fleisch, sondern eine glühende Kohle, mit der Zange vom Altar genommen! O, dass ich Worte hätte, die sich ihren Weg in eure Seelen brennen wollten! O, Sünder, Sünder, warum willst du sterben? Warum willst du umkommen? Mann, die Ewigkeit ist etwas Fürchterliches, und ein zorniger Gott ist etwas Entsetzliches, und gerichtet und verdammt zu werden, welche Zunge kann dieses Grausen aussprechen! Errette deine Seele; siehe nicht hinter dich; stehe nicht in dieser ganzen Ebene; auf dem Berge Golgatha errette dich, dass du nicht umkommst. Glaube an den Herrn Jesum Christum; vertraue Ihm deine Seele an, vertraue sie Ihm jetzt an, also wirst du und dein Haus errettet werden. Adam war geflohen, aber Gott muss ihn vor seinen Schranken haben. „Wo bist du, Adam? Komm hierher, Mann, komm hierher; ich muss dich richten, die Sünde kann nicht unbestraft bleiben. Komm du, und dein schuldiges Weib mit dir. Komm hierher, ich muss die Fragen stellen; ich muss deine Entschuldigungen hören, und da sie nichtig und leer sein werden, muss ich dein Urteil fällen." Denn, obgleich viel Mitleid in der Frage war, so lag doch auch Strenge darin. „Adam, Adam, wo bist du! Komm du hierher, um gerichtet zu werden." Heute hörst du nicht diesen Ruf; er ist in Barmherzigkeit verschoben. Du sollst ihn bald hören, du sollst ihn zum erstenmal hören, wie das Grollen des Donners, wenn das Wetter beginnt; wenn Krankheit dich auf das Lager wirft, und der Tod durch seine Knochenaugen auf dich blickt, und dich mit seiner Geisterhand berührt und spricht: „Bereite dich, deinem Gott zu begegnen." Du magst die Frage heute abweisen, du wirst mit ihr zu verhandeln haben, wenn Gott deiner Seele näher treten wird, als Er es heute tut. Dann werden deine Knochen wie Gallert sein, und deine Rippen werden beben, und dein Herz wird in deinem Leibe zerschmelzen wie Wachs. Du wirst zu kämpfen haben mit den Schmerzen der Krankheit oder Seuche; aber es wird ein Schmerz da sein, noch furchtbarer als jene. Du wirst dem Tod ins Auge blicken; aber der Tod wird nicht das Schrecklichste aller deiner Schrecken sein, denn du wirst hinter dem Tod das Gericht und den Urteilsspruch sehen. Dann wirst du die Frage hören; wenn das Zimmer stille ist, und die Stimmen von Weib und Kind verstummt sind, wenn nur die Uhr noch tickt, dann wirst du den Fußtritt Gottes hören, der zu dir kommt am Abend deines Lebens und zu dir spricht: „Wo bist du? Nun sollst du vor mich treten. Gürte deine Lenden! Keine Einladungen der Gnade mehr für dich; dein Tag der Gnade ist vorüber. Keine Warnungen mehr von dem Prediger; nun wirst du mir von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen. Wo bist du? Kannst du jetzt prahlen und großsprechen, nun deine Nerven die Wege geworden sind, auf denen die heißen Füße des Schmerzes wandern, und deine Kraft dahin ist und geflohen, und du wie ein Licht bist, das im Begriff ist, zu verlöschen? Wo nun deine Flüche? Wo nun deine Lustigkeit und Scherze? Wo bist du nun?" Du magst dich winden und wenden; aber du wirst nicht im Stande sein, der Frage zu entgehen; du wirst versuchen, auf dieses Leben zurückzublicken, aber du wirst gezwungen sein, vorwärts zu schauen auf das künftige Leben oder den künftigen Tod; und immer noch wird der Herr in dein Ohr flüstern: „Wo bist du? Wo bist du?" Dann wird der letzte Kampf kommen, wo der Starke sich krümmet, wo das glänzende, schimmernde Auge starr wird, und die Zunge am Gaumen klebt und die Hand kraftlos auf dem Bette liegt, und die Füße den Körper nicht mehr tragen können; wo der Puls sinkt und der klebrige Todesschweiß auf der Stirne steht; und in diesen letzten Augenblicken wirst du immer noch die furchtbare Stimme hören, die sich hebt mit dem nahenden Wetter, bis sie die volle Höhe des furchtbaren Sturmes erreicht — „Wo bist du?" In dem Jordan, ohne Gott; dem Grabe nahe, ohne Hoffnung; sterbend, aber kein Christus, dir zu helfen; in der Ewigkeit landend, aber keine Hoffnung ewigen Heiles. Es ist vorüber; der letzte Kampf gekämpft, und der Faden ist durchschnitten, der den Geist an den Körper band, und du bist in eine andre Welt gegangen. Aber die Frage folgt dir: „Wo bist du?" Dein Geist ist nun wach; er schläft nicht mehr; er ist rein von dem schweren Fleisch, das ihn stumpf, starr, unempfindlich, tot erhielt. Nun hört er jene Stimme in Wahrheit und sie durchschauert ihn, denn die Seele ist vor ihren Gott gebracht. „Wo bist du? wo bist du?" ruft das lebendig gewordene Gewissen; und Gott antwortet ihm: „Weiche von mir, du Verfluchter!" Der Geist weicht von Gott, nicht um sich unter die Bäume des Gartens zu verbergen, sondern um sich in Wogen der Angst zu stürzen. Und nun sind viele Jahre vergangen, und der Körper hat, obwohl die Seele lebendig war und litt, im Grabe geschlafen, und die Würmer haben ihn verzehrt. Aber horch! der Tag des Gerichts, der Tag des Donners ist gekommen, schrill über allen Donnern tönt die furchtbare Posaune und nach der Posaune erschallt die Stimme: „Wachet auf, ihr Toten, und kommet zum Gericht!" Mitten in jenem furchtbaren Tumult wird der Ruf gehört: „Wo bist du?" Der himmlische Botschafter hat deinen Körper gefunden, und aus dem Grabe erhebt sich dein Leib unter der Decke des grünen Rasens hervor. Empor fährt er auf die Frage: „Wo bist du?" und zu seinem Grausen kommt sein entkörperter Geist zurück; seine Seele, die lange gelitten, kehrt in den Auferstehungsleib wieder ein, und die beiden Gefährten in der Sünde sind jetzt Gefährten im Gericht. Der Ruf ertönt noch einmal, und dieses selbe Ohr, das jetzt mir zuhört, wird ihn hören: „Wo bist du?" Dann kommt der große, weiße Thron, und diese selben Augen werden ihn sehen, die jetzt auf mich blicken; und dann kommt der Anfang der fürchterlichen Gerichtssitzung, — und dann soll das Herz beben, das jetzt sich nicht bewegt. Dann wird dein eigenes persönliches Verhör kommen, und, o Sünder, Sünder, es ist nicht in meiner Macht, deinen Schrecken zu beschreiben. Ich könnte nicht einmal das schwächste Bild von jenem Todeston geben, und von dem Tod deines unsterblichen Geistes, während du ihn hörst. „Ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeiset. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich nicht getränket. Was ihr nicht getan habt einem unter diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. Und sie werden in die ewige Pein gehen; aber die Gerechten in das ewige Leben." „O, Erde! Erde! Erde! höre das Wort des Herrn," ich bitte jeden von euch, für sich selber zu hören. Ich habe nicht von Träumen zu euch gesprochen. Ihr wisst, es sind Wirklichkeiten; und wenn ihr es jetzt nicht wisst, so werdet ihr es binnen kurzem wissen. Ich bitte dich bei dem Blute Dessen, der für Sünder starb — und welch stärkeren Beweggrund kann ich brauchen? — denke an die Frage: „Wo bist du?" Möge Gott dir zeigen, wo du bist. Höre die klagende Stimme Gottes, wenn Er mitleidsvoll über dich weint. Suche sein Antlitz, denn Er sucht dich; und dann brauchst du es nicht zu fürchten, Ihn am letzten Ende sagen zu hören: „Wo bist du?" sondern du wirst im Stande sein, zu sagen: „Hier bin ich und die Kinder, die Du mir gegeben hast. Wir haben unsre Kleider gewaschen und sie helle gemacht im Blute des Lammes; und Vater, hier sind wir und hoffen, vor Deinem Angesicht zu bleiben ewiglich." O, dass ich euch bitten könnte, wie ein Mann um sein Leben bittet! O, dass diese Lippen von Erde Lippen von Feuer wären, und diese Zunge nicht mehr von Fleisch, sondern eine glühende Kohle, mit der Zange vom Altar genommen! O, dass ich Worte hätte, die sich ihren Weg in eure Seelen brennen wollten! O, Sünder, Sünder, warum willst du sterben? Warum willst du umkommen? Mann, die Ewigkeit ist etwas Fürchterliches, und ein zorniger Gott ist etwas Entsetzliches, und gerichtet und verdammt zu werden, welche Zunge kann dieses Grausen aussprechen! Errette deine Seele; siehe nicht hinter dich; stehe nicht in dieser ganzen Ebene; auf dem Berge Golgatha errette dich, dass du nicht umkommst. Glaube an den Herrn Jesum Christum; vertraue Ihm deine Seele an, vertraue sie Ihm jetzt an, also wirst du und dein Haus errettet werden.
  
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