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 so wird doch ohne Zweifel Gott nicht zurücke gehn - \\ so wird doch ohne Zweifel Gott nicht zurücke gehn - \\
 was Er ihm vorgenommen und was Er haben will \\ was Er ihm vorgenommen und was Er haben will \\
-das muss doch endlich kommen zu seinem Zweck und Ziel!“((https://alte-lieder.de/2013/03/21/gerhardt-paul-befiehl-du-deine-wege/|Paul Gerhardt - Text in den Alten Liedern))+das muss doch endlich kommen zu seinem Zweck und Ziel!“(([[https://alte-lieder.de/2013/03/21/gerhardt-paul-befiehl-du-deine-wege/|Paul Gerhardt - Text in den Alten Liedern]]))
  
 Zum Zweck und Ziel aber kommt Gottes Werk an der Welt erst dann, wenn Gottes Wille auf Erden geschieht, wie im Himmel, wenn die Erde nicht mehr eine Stätte ist, wo die Finsternis wider das Licht, die Lüge wider die Wahrheit, die Welt wider das Reich Gottes streitet und oftmals dem Anschein nach triumphiert, sondern die reine Heimat im heiligen Gottesgewand ohne Flecken und ohne Runzeln. Wie aber wird es dahin kommen? Etwa auf dem Wege eines unaufhörlichen Fortschritts, einer mehr und mehr zunehmenden Veredlung des Menschengeschlechts? Schlimm, wenn wir auf diesem nichtigen Traum unsre höchste Hoffnung gründen müssten. Wo ist doch ein Schatten von einem Beweis dafür, dass die Fortschritte im Wissen und Können die Menschen auch weiser, besser, frömmer machen, und dass durch sie ein vermehrtes Maß von Demut, Gehorsam und Liebe auf Erden heimisch werde? Die Menschen werden heut ebenso, wie vor Jahrtausenden als Sünder geboren, daran ist durch alle Erfindungen und Entdeckungen nicht das Mindeste geändert, und was die Menschheit im Ganzen betrifft, so zeigt sich in ihr nicht ein allmähliches Aufhören und Verschwinden des Widerstreits gegen Gottes Wort und Reich, wohl aber zeigt sich, dass das Ankämpfen der Finsternis gegen das Licht entschiedener und bewusster wird, das Für und Wider sich mehr und mehr schärft; und es bahnt sich, wie die Schrift voraussagt, eine letzte Entscheidungszeit an, in welcher die Welt mit ihren Fürsten allen bösen Rat und Willen zusammen nehmen wird, um einen Hauptschlag gegen Christi Werk und Reich auf Erden zu führen. Aber dann wird es heißen: „Beschließt einen Rat und es werde nichts daraus, denn hier ist Immanuel.“ „Denn alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes im Himmel. Und alsdann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen kommen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels, mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und er wird senden seine Engel mit hellen Posaunen; und sie werden sammeln seine Auserwählten von den vier Winden, von einem Ende des Himmels zu dem andern.“ (Matth. 24, 30-31.) „Den Ungläubigen aber und Gräulichen und Totschlägern und Zauberern und Abgöttischen und allen Lügnern, deren Teil wird sein in dem Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brennt, welches ist der andere Tod.“ (Offenb. 21, 8.) Dann wird auch die Erde erneuert werden und das Volk, das auf ihr wohnt, wird eitel Gerechtigkeit sein; sie werden dem Herrn dienen und sehen sein Angesicht und sein Name wird an ihren Stirnen sein; sie werden rühmen: „Ich freue mich im Herrn und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott, denn er hat mich angezogen mit Kleidern des Heils und mit dem Rock der Gerechtigkeit gekleidet, wie einen Bräutigam mit priesterlichem Schmuck geziert und wie eine Braut in ihrem Geschmeide prangt.“ Dann wird der Himmel auf Erden sein, und von der Erde wird es dann heißen, wie vom Himmel: „Siehe da, eine Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein.“ (Offenb. 21, 3.) Dann ist vollkommen erfüllt, was uns der Herr in der dritten Bitte beten lehrt und was der fromme Sänger in das sehnsüchtige Fragen und Flehen fasst:  Zum Zweck und Ziel aber kommt Gottes Werk an der Welt erst dann, wenn Gottes Wille auf Erden geschieht, wie im Himmel, wenn die Erde nicht mehr eine Stätte ist, wo die Finsternis wider das Licht, die Lüge wider die Wahrheit, die Welt wider das Reich Gottes streitet und oftmals dem Anschein nach triumphiert, sondern die reine Heimat im heiligen Gottesgewand ohne Flecken und ohne Runzeln. Wie aber wird es dahin kommen? Etwa auf dem Wege eines unaufhörlichen Fortschritts, einer mehr und mehr zunehmenden Veredlung des Menschengeschlechts? Schlimm, wenn wir auf diesem nichtigen Traum unsre höchste Hoffnung gründen müssten. Wo ist doch ein Schatten von einem Beweis dafür, dass die Fortschritte im Wissen und Können die Menschen auch weiser, besser, frömmer machen, und dass durch sie ein vermehrtes Maß von Demut, Gehorsam und Liebe auf Erden heimisch werde? Die Menschen werden heut ebenso, wie vor Jahrtausenden als Sünder geboren, daran ist durch alle Erfindungen und Entdeckungen nicht das Mindeste geändert, und was die Menschheit im Ganzen betrifft, so zeigt sich in ihr nicht ein allmähliches Aufhören und Verschwinden des Widerstreits gegen Gottes Wort und Reich, wohl aber zeigt sich, dass das Ankämpfen der Finsternis gegen das Licht entschiedener und bewusster wird, das Für und Wider sich mehr und mehr schärft; und es bahnt sich, wie die Schrift voraussagt, eine letzte Entscheidungszeit an, in welcher die Welt mit ihren Fürsten allen bösen Rat und Willen zusammen nehmen wird, um einen Hauptschlag gegen Christi Werk und Reich auf Erden zu führen. Aber dann wird es heißen: „Beschließt einen Rat und es werde nichts daraus, denn hier ist Immanuel.“ „Denn alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes im Himmel. Und alsdann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen kommen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels, mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und er wird senden seine Engel mit hellen Posaunen; und sie werden sammeln seine Auserwählten von den vier Winden, von einem Ende des Himmels zu dem andern.“ (Matth. 24, 30-31.) „Den Ungläubigen aber und Gräulichen und Totschlägern und Zauberern und Abgöttischen und allen Lügnern, deren Teil wird sein in dem Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brennt, welches ist der andere Tod.“ (Offenb. 21, 8.) Dann wird auch die Erde erneuert werden und das Volk, das auf ihr wohnt, wird eitel Gerechtigkeit sein; sie werden dem Herrn dienen und sehen sein Angesicht und sein Name wird an ihren Stirnen sein; sie werden rühmen: „Ich freue mich im Herrn und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott, denn er hat mich angezogen mit Kleidern des Heils und mit dem Rock der Gerechtigkeit gekleidet, wie einen Bräutigam mit priesterlichem Schmuck geziert und wie eine Braut in ihrem Geschmeide prangt.“ Dann wird der Himmel auf Erden sein, und von der Erde wird es dann heißen, wie vom Himmel: „Siehe da, eine Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein.“ (Offenb. 21, 3.) Dann ist vollkommen erfüllt, was uns der Herr in der dritten Bitte beten lehrt und was der fromme Sänger in das sehnsüchtige Fragen und Flehen fasst: