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 V. 9. Damit spricht David seine letzte Schlussfolgerung aus: er fühlt sich ruhig und sicher, weil Gottes Hand ihn deckt, als wären alle Schutzmauern der Welt um ihn gezogen. Und wir wissen, dass es ein vor allem erwünschtes Glück ist, von aller Furcht frei zu sein und von keiner Sorge gequält und geängstigt zu werden. Es ist dieses eine Bestätigung des vorhergehenden Gedankens, dass die Freude, die das Licht der göttlichen Liebe bringt, mit Recht allem anderen vorzuziehen ist, weil der innere Friede alle nur erdenkbaren Güter übertrifft. Übrigens stehen die beiden Vershälften in einem feinen Gegensatz: David kann ruhig schlafen, als wäre er zusammen mit einer großen schützenden Schar; denn auch, wo er tatsächlich allein ist, bleibt Gott sein Schutz. Denn man darf nicht etwa übersetzen: „Du allein, Herr“ usw.(( Darin hat Calvin sicher recht. Dagegen wird das „zusammen“ einfach sagen wollen, dass David sich sowohl niederlegt, als auch sofort schläft.)) Alles in allem: David rühmt, dass ihm der bloße Schutz Gottes völlig genüge, dass er unter demselben auch ohne jeden menschlichen Schutz sicher schlafen könne, als wären viele Wachtposten rings um ihn aufgestellt oder als wäre er von zahlreichen Freunden umgeben. Wir lernen also von ihm, dass wir, auch wo kein Mensch sich als unser Verteidiger zeigt, Gott die Ehre geben müssen, dass seine Hand allein uns ebenso gut im Frieden bewahren kann wie ein großes Heer.  V. 9. Damit spricht David seine letzte Schlussfolgerung aus: er fühlt sich ruhig und sicher, weil Gottes Hand ihn deckt, als wären alle Schutzmauern der Welt um ihn gezogen. Und wir wissen, dass es ein vor allem erwünschtes Glück ist, von aller Furcht frei zu sein und von keiner Sorge gequält und geängstigt zu werden. Es ist dieses eine Bestätigung des vorhergehenden Gedankens, dass die Freude, die das Licht der göttlichen Liebe bringt, mit Recht allem anderen vorzuziehen ist, weil der innere Friede alle nur erdenkbaren Güter übertrifft. Übrigens stehen die beiden Vershälften in einem feinen Gegensatz: David kann ruhig schlafen, als wäre er zusammen mit einer großen schützenden Schar; denn auch, wo er tatsächlich allein ist, bleibt Gott sein Schutz. Denn man darf nicht etwa übersetzen: „Du allein, Herr“ usw.(( Darin hat Calvin sicher recht. Dagegen wird das „zusammen“ einfach sagen wollen, dass David sich sowohl niederlegt, als auch sofort schläft.)) Alles in allem: David rühmt, dass ihm der bloße Schutz Gottes völlig genüge, dass er unter demselben auch ohne jeden menschlichen Schutz sicher schlafen könne, als wären viele Wachtposten rings um ihn aufgestellt oder als wäre er von zahlreichen Freunden umgeben. Wir lernen also von ihm, dass wir, auch wo kein Mensch sich als unser Verteidiger zeigt, Gott die Ehre geben müssen, dass seine Hand allein uns ebenso gut im Frieden bewahren kann wie ein großes Heer. 
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