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| Ohne den Sohn hätte ich den Vater nicht; denn Er wäre mir verborgen. Ohne den Geist hätte ich den Sohn nicht; denn Er wäre nur vor mir, nicht in mir! | Ohne den Sohn hätte ich den Vater nicht; denn Er wäre mir verborgen. Ohne den Geist hätte ich den Sohn nicht; denn Er wäre nur vor mir, nicht in mir! | ||
| - | Nur im Dreieinigen habe ich einen Gott, der nahe ist und doch zugleich in heiliger Ferne wohnt. Die Heiden hatten das lebhafte Bedürfnis nach der Nähe der Gottheit. Aber in falscher Befriedigung dieses Bedürfnisses vermischten sie Göttliches und Weltliches und zogen in ihrem Aberglauben die Götter ins Ge= meine, Sündliche herab. Im entschiedenen Widerspruch dagegen haben die Juden ehrfurchtsvoll ihren Jehovah in heiliger Ferne gedacht. Dabei erlagen sie trotz reinerer Ahnung und prophetischer Verkündigung meistens der Gefahr, ihn von der Welt zu trennen. | + | Nur im Dreieinigen habe ich einen Gott, der nahe ist und doch zugleich in heiliger Ferne wohnt. Die Heiden hatten das lebhafte Bedürfnis nach der Nähe der Gottheit. Aber in falscher Befriedigung dieses Bedürfnisses vermischten sie Göttliches und Weltliches und zogen in ihrem Aberglauben die Götter ins Gemeine, Sündliche herab. Im entschiedenen Widerspruch dagegen haben die Juden ehrfurchtsvoll ihren Jehovah in heiliger Ferne gedacht. Dabei erlagen sie trotz reinerer Ahnung und prophetischer Verkündigung meistens der Gefahr, ihn von der Welt zu trennen. |
| Die Sehnsucht der Heiden und der Juden wird durch die christliche Lehre von der Dreieinigkeit auf gleiche Weise befriedigt und versöhnt. Wir haben einen Gott, der uns so nahe ist, wie nur die Heiden Ihn ersehnen konnten, ohne dass wir Ihn wie sie, durch Vermischung mit dem Weltlichen entwürdigen. Wir haben Ihn im Menschen Jesus, ja durch den heiligen Geist in innerster Nähe, wir haben Ihn im gläubigen Herzen. Aber wir haben auch einen Gott, der uns so fern ist, wie es die Juden nur ersehnen konnten, ohne dass wir Ihn von der Welt trennen. Wir haben in Gott dem Vater einen Gott, „der da wohnt in einem Lichte, da Niemand zu kommen kann; welchen kein Mensch gesehen hat noch sehen wird“.((1 Timoth. 6, 16.)) Aber im Sohne sehen wir Ihn und im heiligen Geiste empfangen wir Ihn. So verehren wir einen von der Welt verschiedenen und doch nicht geschiedenen Gott im Dreieinigen. | Die Sehnsucht der Heiden und der Juden wird durch die christliche Lehre von der Dreieinigkeit auf gleiche Weise befriedigt und versöhnt. Wir haben einen Gott, der uns so nahe ist, wie nur die Heiden Ihn ersehnen konnten, ohne dass wir Ihn wie sie, durch Vermischung mit dem Weltlichen entwürdigen. Wir haben Ihn im Menschen Jesus, ja durch den heiligen Geist in innerster Nähe, wir haben Ihn im gläubigen Herzen. Aber wir haben auch einen Gott, der uns so fern ist, wie es die Juden nur ersehnen konnten, ohne dass wir Ihn von der Welt trennen. Wir haben in Gott dem Vater einen Gott, „der da wohnt in einem Lichte, da Niemand zu kommen kann; welchen kein Mensch gesehen hat noch sehen wird“.((1 Timoth. 6, 16.)) Aber im Sohne sehen wir Ihn und im heiligen Geiste empfangen wir Ihn. So verehren wir einen von der Welt verschiedenen und doch nicht geschiedenen Gott im Dreieinigen. | ||