Glaubensstimme - Vom Glauben der Christen

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Fragen zur Glaubensstimme

Mancher möchte gerne wissen, mit wem er es zu tun hat, wer diese Arbeit trägt, ob man mitmachen kann etc. Hier einige der Fragen und die jeweiligen Antworten:

Was ist die Glaubensstimme?

Die Glaubensstimme ist ein Archiv mit Texten der Glaubensväter vom 1. bis zum frühen 20. nachchristlichen Jahrhundert. Darüber hinaus bietet die Glaubensstimme die Bücher von Franz Graf-Stuhlhofer zum Studium. Mittlerweile geht die Glaubensstimme in ihr 10. Jahr.

Warum gibt es die Glaubensstimme?

In unserer heutigen Zeit kommen immer wieder neue Lehren auf - dabei wird zugleich vieles vergessen, was gut und richtig ist. Insbesondere die Lehren der Väter werden mehr und mehr vernachlässigt zugunsten neuer Anschauungen, die oft mit der Bibel oder dem Glauben der Christen nichts oder nicht viel zu tun haben.

Das Anliegen der Glaubensstimme ist es, diesem Trend entgegenzuwirken, indem das Wissen der Väter hier allen Interessierten zur Verfügung gestellt wird.

Dabei kommen auch die dunklen Seiten mancher Glaubensväter zur Sprache. Ziel ist es jedoch nicht, einzelne Zeugen des Herrn Jesus Christus zu verunglimpfen oder nur ihre dunklen Seiten zu betonen. Der mündige Leser vermag sehr wohl, sich selber ein Urteil zu bilden, alles zu prüfen und nur das Beste zu behalten.

Ist die Glaubensstimme konfessionell ausgerichtet?

Nun, ich selber bin reformierter Christ zum Glauben gekommen in den Freien evangelischen Gemeinden und im Jahr 2009 zurückgekehrt in die evangelische Kirche. Von daher ist die Glaubensstimme evangelisch ausgerichtet. Selbst nach meiner Heimkehr in die evangelische Kirche bleibt ein Schwerpunkt die Literatur der Freikirchen - neben vielen anderen. Ich bemühe mich, das ganze Spektrum des evangelischen Glaubens anzubieten. Deshalb findet man hier Luther und Calvin, Krummacher und Spurgeon, Augustinus und Hofacker - und viele mehr. Der Grund dafür ist, dass meiner Meinung nach jeder Christ selber sich seine Überzeugung durch den Vergleich und das Prüfen verschiedener Auffassungen bilden soll.

Ist eine Mitarbeit möglich?

Christ Software (das war der ursprüngliche Name der Glaubensstimme) ist ein Produkt von mehr als 14 Jahren Arbeit. Insgesamt werden knapp 4000 Texte angeboten, über 200 Autoren werden zitiert. Im deutschsprachigen Raum ist es eines der größten Quellenarchive christlicher Texte aus der Geschichte der Christenheit.

Dennoch wird immer wieder gefragt: Warum ist das und das nicht auf der Seite? Oder: Hast Du den und den Text?

Aus diesem Grund suche ich - mal wieder - Christen, die an diesem Archiv mitarbeiten. Wer von Euch also Texte zur Verfügung stellen kann, ist herzlich willkommen. Jedoch gibt es einige Einschränkungen:

  1. In der Regel kann ich nur dann Texte aufnehmen, wenn die Verfasser bereits mehr als 70 Jahre tot sind oder mir ihre Einverständniserklärung geben. Dies hängt mit dem deutschen Urheberschutzrecht zusammen. Eine Ausnahme gibt es beispielsweise bei Franz Graf-Stuhlhofer, der mir seine Texte überlassen hat.
  2. Bitte keine Texte von anderen Web-Sites nehmen, es sei denn, die Betreiber der Seiten erklären sich damit ausdrücklich einverstanden. Ich stehe zu keiner Seite in Konkurrenz - im Gegenteil begrüße ich jede Veröffentlichung christlicher Texte im Internet.
  3. Genauso sendet mir bitte keine Texte von Sekten oder über Sonderlehren (z.B. Allversöhnung, Antitrinitarisches etc.). Solche Texte nehme ich zwar in mein persönliches Archiv auf, nicht jedoch auf diese Web-Site.
  4. Bitte gebt auch die Quellen der Texte an - das wird doch mehr und mehr gewünscht.

Dürfen diese Texte auf anderen Seiten verwendet werden?

Aber sicher doch!!! Ich bin froh über jeden, der Texte dieser Seite auf seiner eigenen Homepage veröffentlicht - so lange dahinter keine finanziellen Interessen stehen. Ein Link ist nett - und wird auch gerne mit einem Gegenlink beantwortet - aber keine Bedingung. Bedient Euch, verbreitet die Texte, die hier angeboten werden!

Dasselbe gilt auch für Kirchen, Gemeinden, gemeinnützige Vereine etc.: Wenn Ihr was findet, was Ihr auch anbieten möchtet, habt keine Skrupel, den Text zu kopieren.

Und wenn jemand Lust hat, eine eigene Seite für einen oder mehrere Autoren aufzumachen: Seid willkommen! Nehmt, was Ihr brauchen könnt, und verbessert die Verbreitung dieser Texte.

Mehr als das: Wer die reinen Texte benötigt, kann mich auch per Email anschreiben - ich gebe sie gerne weiter.

Für Inhaber von Seiten mit finanziellem Background, für Zeitschriften und Verlage: Die Bearbeitung der Texte ist durch das Urheberrecht der Bundesrepublik Deutschland, durch das englische und amerikanische Copyright und durch internationale Übereinkünfte als geistiges Eigentum geschützt. Ich bitte darum, dies zu beachten. Wer Texte dieser Seite, die von mir bearbeitet wurden, zu kommerziellen Zwecken verwenden möchte, kann mich gerne anschreiben - in der Regel habe ich keine Probleme damit, meine Einwilligung zu geben, so lange das Angebot seriös ist. Sollte irgendein Verlag Interesse haben, ganze Bücher herauszubringen, kann man sich auch darüber bestimmt verständigen.

Und weil die Frage wieder aufkam: Eine private Internetseite, die auch ein wenig Werbung hat, um sich zu finanzieren, sehe ich nicht als gewerbliche Seite an!

Wie ist das mit den Quellenangaben?

Auf wikipedia ist die Glaubensstimme mittlerweile gebannt, weil sie den ach so hohen Ansprüchen des Wikis dort nicht genügt. Von zwei Mods wurde durchgedrückt, Links auf die Glaubensstimme per se zu untersagen. Kritisiert wird das Fehlen von Quellenhinweisen bei vielen Texten.

Fakt ist: Die Glaubensstimme ist in erster Linie eine Seite für Christen, die diese Texte zur eigenen Erbauung, zur Nutzung in Predigten etc. lesen möchten. Ich habe nie den Anspruch gehabt, eine wissenschaftliche Seite zu erstellen.

Im Laufe der Jahre kam allerdings immer wieder die Bitte, ich möge auch die Quellen angeben - was ich seit einigen Jahren auch regelmäßig tue.

Dennoch sind ca. 25% der Artikel ohne Quellangabe, darunter nahezu der gesamte Spurgeon, einiges von Luther und sehr viele Kirchenlieder. Um also den hohen Ansprüchen von wikipedia gerecht zu werden, müsste ich diese Texte entweder mit Quellangaben versehen - wozu ich nicht in der Lage bin - oder sie von der Glaubensstimme löschen - wozu ich nicht bereit bin.

Meiner Meinung nach ist es ein Irrsinn, zu denken, eine christliche Quelle würde „wertvoller“, wenn man christliche Texte von ihr löscht. Ich habe mich also damit abgefunden, dass auf wikipedia nicht mehr auf die Glaubensstimme verlinkt werden darf. Wesentliche Texte löschen, um von der Welt akzeptiert zu werden, kommt für mich nicht in Frage. Dass dadurch manche User, die die Glaubensstimme nicht kennen, aber über wikipedia gefunden haben, nicht mehr hierher finden, ist traurig, aber nicht zu ändern.