Spurgeon, Charles Haddon - Aphorismen

  • Alle Dinge sind in den Händen Gottes sicher geborgen. Was wir ihm anvertrauen, wird er behüten.
  • Alle unsere Büchereien und Studierstuben sind leere Räume im Vergleich mit unserem Kämmerlein. Wir wachsen, wir gedeihen prächtig, wen wir viel im Kämmerlein beten.
  • Anfechtungen sind oft die dunkle Unterlage, auf der Gott die Edelsteine seiner Gnadengaben zum Schmuck ausbreitet, damit sie um so glänzender strahlen.
  • Ängstlichkeit nimmt nicht dem Morgen seine Sorgen, aber dem heute seine Kraft.
  • Behandle Gottes Zusagen nicht wie Museumsstücke, sondern glaube ihnen und mache von ihnen Gebrauch.
  • Beten ohne Inbrunst ist so gut wie jagen mit einem toten Hund, beten ohne innere Vorbereitung ist so gut wie mit einem blinden Falken auf die Beize gehen.
  • Blicke auf Jesus und fürchte dich nicht! Du kannst nicht straucheln, wenn du, während du gehst, deine Augen auf Jesus richtest.
  • Christus ist eine Blume, aber er verwelkt nicht; er ist ein Fluß, aber er ist nie trocken; er ist eine Sonne, aber er kennt keine Verfinsterung; er ist alles in allem, aber er ist etwas mehr als alles.
  • Christus wird besser erkannt durch das, was er selbst sagt, als durch das, was seine Freunde über ihn sagen.
  • Das Gebet ist der himmlische Hafen, in dem wir uns vor den Stürmen des Lebens bergen.
  • Das Heil findet uns in der Finsternis, lässt uns aber nicht darin. Das Licht scheint denen, die im Todesschatten sitzen.
  • Das, was Gott Freude macht, wird auch uns Freude bringen.
  • Deine Gebete werden im Himmel alle aufbewahrt. Werden sie auch nicht sogleich erhört, so werden sie doch nicht vergessen.
  • Dem Mann Gottes wird zuletzt Frieden ohne Ende geschenkt. Sein Lebensweg ist vielleicht rau, aber er führt heimwärts.
  • Der die Sperlinge ernährt, gibt auch dir, wessen du bedarfst.
  • Der Friede wird nur durch die Herrschaft des Friedefürsten gegründet werden. Er muss die Herzen der Menschen erneuern und allein über sie herrschen. Dann werden sie aufhören, zu verwunden und zu töten.
  • Der Frieden der Gläubigen ist nicht eine Sache bestimmter Tage und Zeiten; er geht nicht mit der Sonne auf und unter.
  • Der gesündeste Zustand eines Christen besteht darin, dass er allezeit leer ist im eigenen Ich und beständig von dem Herrn abhängig, dass er allezeit arm ist in der eigenen Seele und reich in Jesus.
  • Der Glaube gehört ins Wohnzimmer, nicht ins Gästezimmer.
  • Der Glaube hat eine heilige Ansteckungskraft, wenn er mutig vorangeht. Andere lernen dadurch, dem Herrn zu vertrauen.
  • Der Glaube ist erfinderisch, aber er liebt auch ein vorangehendes Beispiel.
  • Der Glaube rettet uns, weil er uns an Jesus Christus bindet, der eins mit Gott ist und uns so in Verbindung mit Gott bringt.
  • Der Herr achtet auf seine Kinder mit wohlgefälligem und liebendem Blick. Sie sind ihm so viel wert, dass er seine Augen nicht von ihnen abwenden kann. Er wacht über jeden einzelnen so sorgfältig und aufmerksam, als ob es kein anderes Geschöpf auf der ganzen Welt gäbe.
  • Der Herr denkt an uns, und zwar unser ganzes Leben lang. Da Gott unveränderlich ist, wird er in der Zukunft an uns denken, wie er es in der Vergangenheit getan hat.
  • Der Herr führt alle Dinge zu einem guten Ende. Was er angefangen hat, vollendet er. Was er in die Hand nimmt, führt er durch.
  • Der Herr Jesus kam nicht in die Welt, um Güte und Gerechtigkeit unter den Menschen zu suchen, sondern um Güte und Gerechtigkeit zu bringen und sie solchen Menschen zu verleihen, die keine haben.
  • Der Herr Jesus versteht uns bis ins tiefste. Wenn andere unseren Kummer nicht tei¬len können, weil sie ihn nicht verstehen, so kommt doch der Herr Jesus bis in die tiefsten Tiefen zu uns und versteht unser bitterstes Herzeleid, weil er es selbst erlebt hat.
  • Der Herr kann nicht nur schnell zu denen kommen, die ihn suchen, sondern er kann auch diejenigen einholen, die vor ihm weglaufen.
  • Der Herr kümmert sich um alles, was mich betrifft.
  • Der Herr tröstet die Einsamen, Enttäuschten, Verzagten und Verzweifelten. Wenn du niedergeschlagen bist, wende dich gleich an den Herrn; er richtet dich wieder auf.
  • Der Herr weiß wohl, dass du dein Herz nicht ändern und deine Natur nicht bessern kannst. Aber er weiß auch, dass er beides tun kann.
  • Der Herr will niemandem etwas schuldig bleiben. Was wir um seinetwillen verlieren oder aufgeben, das kann er uns tausendfältig erstatten.
  • Der Herr will, dass sein Volk sich über seine nie ermüdende Liebe freut. Er will uns nicht traurig und verzagt sehen.
  • Der Schatten des Allmächtigen nimmt dem Schatten der Nacht alles Grauen. Wenn wir von den Fittichen Gottes beschützt werden, fürchten wir uns nicht mehr vor den geflügelten Schrecken, die die Erde bevölkern.
  • Der Weise betet mit Mose und kämpft mit Josua.
  • Die Bibel ist kein theologisches System, sondern ein Handbuch für den Himmel; sie ist ein Führer für das ewige Leben und ebenso geeignet für den Mann am Pflug wie für das Kind in der Schule.
  • Die Errettung geschieht nicht dadurch, dass wir unser eigenes Verderben kennen, sondern dadurch, dass wir uns völlig auf die Erlösung durch Jesus Christus verlassen.
  • Die Fähigkeiten, die in einem Menschen liegen, sind größer als er weiß, und die Fähigkeiten, die Gott einem Menschen verleihen kann, sind größer, als er träumt.
  • Die Fürbitte ist für den Menschen, der sie richtig übt, ein Merkmal innerlicher Gnade und ein gutes Zeichen vom Herrn. Du darfst gewiss sein, dass dein König dich liebt, wenn er dir erlaubt, ein Wort für deinen Freund an ihn zu richten.
  • Die göttliche Gnade ist wie ein strömender Fluss, fruchtbar, reich, nie versiegend.
  • Die größte Quelle des Glaubens ist die Betrachtung des Kreuzes Christi.
  • Die Heilige Schrift ist das Wickelband des heiligen Kindes Jesus; löse es auf, so findest du deinen Heiland.
  • Die Kinder Gottes bauen nicht auf ihre eigene Treue, sondern auf die Treue des Herrn.
  • Die Menschen reiten auf Hirschen, wenn sie nach Gewinn jagen, und auf Schnecken, wenn sie auf dem Weg zum Himmel sind.
  • Die schwarzen Schiffe der Trübsal kehren mit Perlen der Gnade beladen wieder heim!
  • Die Tage eines Christenlebens sind wie Diamanten der Gnade, die auf die goldene Schnur göttlicher Treue gezogen sind.
  • Die Treue und Zuverlässigkeit Gottes sind die Grundlagen und der Eckstein für unsere Hoffnung auf Bewahrung bis zum Ende.
  • Die Verbindung von Gnade und Gerechtigkeit kann nur in dem Sühneopfer des Herrn Jesus Christus deutlich gemacht werden. Am Kreuz sehen wir, wie gnädig der Herr ist und wie gerecht.
  • Die Verhältnisse mögen immer trauriger werden, Wolke mag sich auf Wolke türmen; aber wenn es so finster wird, dass ich die Hand nicht vor Augen sehen kann, so kann ich doch die Hand des Herrn noch sehen.
  • Die Verheißungen Gottes sind für die Gläubigen ein ständiges Festmahl.
  • Die Vernunft ist ein Licht, doch der Glaube ist eine Sonne.
  • Die Vorrechte des Evangeliums sind die Stolpersteine des Gesetzlichen.
  • Die wahre Verlängerung des Lebens besteht darin, dass wir bewusst leben, dass wir keine Zeit vergeuden, sondern jede Stunde für die höchsten Zwecke benutzen.
  • Die Wahrheit in der Schrift wird uns niemals selig machen, bis sie die Wahrheit im Herzen wird.
  • Dieselbe Hand Gottes, die uns niederbeugt, wartet darauf, uns zu erheben, sobald wir den Segen tragen können.
  • Durch sein Wort und seinen Geist kann der Herr die Zitternden tapfer, die Kranken stark und die Niedergeschlagenen mutig machen.
  • Echte und bleibende Freude ist nur die Freude an Gott.
  • Ein denkender Christ ist ein wachsender Christ.
  • Ein einziger Tropfen der unverdünnten Tinktur des Wortes Gottes ist besser als ein See von Erklärungen und Predigten.
  • Ein Evangelium, das nicht allen gilt, gilt keinem.
  • Ein fröhlicher Christ ist eine Empfehlung für seinen Glauben. Wie du vor dem Schaufenster stehst, um zu sehen, was man dort alles kaufen kann, so schauen dir die Leute ins Angesicht, um zu sehen, was da tief unten in deinem Herzen wohnt.
  • Ein Gramm Glaube wiegt mehr als Berge von Philosophie.
  • Ein reines Gewissen ist ein kleiner Himmel.
  • Eine Seele ohne Gebet ist eine Seele ohne Heiland.
  • Eine vollkommene Kirche gibt es nicht. Im Übrigen, lieber Freund, wenn Sie jemals eine vollkommene Kirche fänden, würde sie sich weigern, Sie aufzunehmen. Denn sobald dieselbe Sie aufgenommen hätte, hörte sie auf, vollkommen zu sein. Ihr Suchen ist darum vollständig unnütz.
  • Einem Vater ist nichts klein, was sein Kind quält. Der große Gott, ohne dessen Willen kein Sperling zur Erde fällt, wird dich nicht für zudringlich halten, wenn du deine täglichen Nöte vor ihn bringst.
  • Es gibt nichts Neues in der Theologie - ausgenommen das, was falsch ist.
  • Es ist das Merkmal des wahren und lebendigen Gottes, dass er die Bitten seines Volkes hört und darauf antwortet. Die Götzen hören nicht und antworten nicht. Aber Gott ist der Gott, der Gebete erhört.
  • Es ist ein großer Unterschied, ob man aufgeblasen oder aufgebaut wird.
  • Es ist ein großes Vorrecht für uns, immer unter den Augen des Vaters zu leben. Unser bester Freund lässt uns keinen Augenblick aus den Augen.
  • Es ist für den Herrn nicht schwer, Nacht in Tag zu verwandeln.
  • Es ist gut, dass wir, um glücklich zu sein, nicht nötig haben, die Führung Gottes zu begreifen. Wir wollen lieber tausend Geheimnisse ungelöst lassen als einen Zweifel an der Güte und Weisheit unseres himmlischen Vaters hegen.
  • Es ist keine Sünde, versucht zu werden. Die Sünde liegt in dem Nachgeben.
  • Es ist nicht der große Glaube, der dich rettet, sondern der wahre Glaube! Die Rettung beruht nicht auf dem Glauben, sondern auf Christus, dem der Glaube vertraut.
  • Es ist schwer, Sauerteig aus einem Teig zu entfernen; aber leicht, welchen hineinzubringen.
  • Fischen ist eine schwere Arbeit, besonders, wenn keine Fische gefangen werden.
  • Freude an Gott hat verwandelnde Kraft.
  • Freue dich der Freiheit, die dein Erlöser dir erworben hat, und lobpreise seinen Namen Tag für Tag!
  • Friede und Ruhm sind Blumen, die auf Erden knospen, aber erst im Himmel voll erblühen.
  • Gemeinde Gottes, bitte für die Sache Christi. Lass dein Gebet umfassend und weitreichend sein und schließ die ganze Welt mit ein. Bitte darum, dass alle Gottfernen Gotteskinder werden. Flehe darum, dass die fernsten Enden der Erde vom Lobpreis des Herrn widerhallen mögen.
  • Gemeinschaft mit Christus ist eine Sonne ohne Flecken, ein Mond ohne Abnehmen; es ist ein Ozean, der nie Ebbe hat, ein Strom, der für immer fließt - sie ist ganz Himmel und Seligkeit.
  • Gib deinen Halt an allem anderen außer an Christus auf und lass dich fallen! Lass alles los: das Vertrauen auf deine Werke, auf deine Gebete oder Gefühle!
  • Glaube kann warten auf des Herrn Zeit und Ort.
  • Glauben heißt vertrauen, ganz auf die Person, das Werk, das Verdienst und die Macht des Sohnes Gottes vertrauen.
  • Glauben ist unsere ständige Pflicht und unser bleibendes Vorrecht. Wir sollten dem Herrn immer vertrauen, ob es hell oder dunkel um uns ist. Er verdient unser Vertrauen zu jeder Zeit und in jeder Lage.
  • Gläubige sollten nie daran zweifeln, dass Gott durch seine Macht auch an den dunkelsten Orten Lichter anzünden kann.
  • Gott beugt sich von der Höhe seiner Herrlichkeit herunter, um auf meine Gebete zu hören. Er ist wie ein behutsamer Arzt oder liebender Freund, der sich über den Kranken beugt, um jedes schwache Flüstern zu verstehen. Wenn unser Beten so schwach ist, dass wir es selbst kaum vernehmen, neigt Gott doch sein Ohr zu uns und achtet auf unser leisestes Flehen.
  • Gott führt seine Pläne mit unendlicher Ruhe durch und liebt einen Glauben, der geduldig ist.
  • Gott gibt jedem Vogel sein Futter, aber er wirft es ihm nicht ins Nest.
  • Gott hat immer noch Mittel und Wege, Trost und Erquickung zu schenken, wenn wir nicht mehr trösten und erquicken können.
  • Gott hat solches Wohlgefallen an seinem eingeborenen Sohn, dass er Wohlgefallen an allen hat, die sich auf ihn als ihre einzige Hoffnung verlassen.
  • Gott hat unser Wissen nicht nötig, aber noch weniger unsere Unwissenheit.
  • Gott ist der Gott des morgigen Tages wie er der Gott des heutigen ist.
  • Gott ist in den düsteren Wolken genauso gut unser Gott, wie wenn er im vollen Glanz seiner Gnade leuchtet.
  • Gott ist seinen Feinden immer voraus. Sie finden sich in ihrem Planen frustriert und in ihrem Können blockiert, ehe sie überhaupt begonnen haben, ihr Vorhaben auszuführen.
  • Gott kann immer noch helfen, wenn Menschen nicht mehr helfen können. In den aussichtslosesten Situationen kann Gott seine Macht und Fülle offenbaren.
  • Gott setzt nie sein Siegel auf ein weißes Blatt.
  • Gott will, dass wir fröhlichen Mut fassen und uns auch in den schlimmsten Zeiten seiner Liebe und Treue freuen.
  • Gott wird Boten finden, solange er Botschaften hat.
  • Gott wird sich zur rechten Stunde erheben. Er wird aufstehen, wenn es am meisten zu seiner Ehre dient.
  • Gottes Liebe fühlen ist etwas köstliches; aber an Gottes Liebe glauben können, auch wenn du sie nicht fühlst, ist mehr.
  • Grabe tiefer in der Mine der Reichtümer des Wortes Gottes und bitte den Heiligen Geist, dein Herz mit der Freude über deine Rettung zu erfüllen. Dann wird dein Leben und Reden deinen Mitmenschen zum Segen.
  • Ich habe kein Evangelium für morgen. Es heißt überall in der Schrift: Heute und Jetzt.
  • Ich kann nicht das Geringste tun, mich zu bewahren, wenn Gottes nicht zuerst in mir wirkt. Alles, was ich habe, all mein Gutes kommt allein von dem Herrn.
  • Ich weiß, dass Gottes Gnade für mich genügt. Mag sein, dass ich nicht alles habe, was ich mir wünsche; aber mangeln wird mir nichts, was mir wirklich notwendig und heilsam ist.
  • Ihr könnt keine Ernte gewinnen, wenn ihr euch fürchtet, den Boden zu umbrechen.
  • Im Wörterbuch Gottes ist das Wort „Schwierigkeit“ nicht zu finden.
  • In die Geschichtsbücher trägt man doch die Unglücksfälle der Völker wie Kriege, Hungersnot, Seuchen, Erdbeben und dergleichen sorgfältig ein. Um wie viel mehr sollten wir auch Denkschriften über Gottes Wohltaten anfertigen!
  • In dieser Welt bin ich ein irrender Wanderer, aber in Gott habe ich eine gewisse Zuflucht
  • In Erwartung ruhig sein, in Hoffnung geduldig sein, im Vertrauen unbeirrbar sein - das sind leuchtende Wesenszüge des Gläubigen.
  • Irdische Macht ist ein Wahngebilde, und wer sich darauf verlässt, ist ein Wahnsinniger. Das wachende Auge Gottes ist der Schutz der Gottesfürchtigen.
  • Je näher wir Christus leben, ein um so größeres Geheimnis werden wir für alle Menschen sein.
  • Jesus versteht unsere besondere Prüfung und nimmt an unserem besonderen Leid teil. Denn er ist in allen Dingen versucht worden wie wir.
  • Jesus, unser treuer Herr, ist auch unser Friede. Lasst uns still in ihm ruhen und unserer Furcht ein Ende machen!
  • Kein Schiff kann den Ozean des Lebens befahren, ohne Stürmen zu begegnen.
  • Kein unbestimmtes Schicksal und kein fragwürdiger Zufall herrscht über uns. Wir werden nicht sinnlos hin und her geworfen. Die unendliche Weisheit Gottes lenkt uns zu einem Ziel.
  • Klares Bekennen unseres Glaubens ehrt Gott und ermutigt andere zum Glauben.
  • Lass dein Selbstvertrauen; wirf dich in Jesu Arme!
  • Lass nie eine Not oder eine Sorge eine Stunde auf deinem Herzen liegen, ohne dass du sie deinem himmlischen Vater klagst. Das erste, was du tun musst, wenn die Not kommt, ist, dass du es ihm sagst. Je länger du damit zögerst, um so mehr wird dein Friede gestört.
  • Lasst nur ja eure Zunge nicht eurem Verstand vorauseilen. Hütet euch vor leerer Redegewandtheit und Geschwätzigkeit, vor der Gabe, mit vielen Worten nichts zu sagen.
  • Lasst uns nie verzagen! In den schlimmsten Zeiten wollen wir dem Herrn vertrauen, der die Finsternis der Todesschatten in den lichten Morgen verwandelt.
  • Lebt für andere! Macht allen Menschen, mit denen ihr zusammenkommt, klar, dass Zweck und Ziel eurer Existenz nicht ihr selber seid. Setzt euch für andere Menschen ein, damit durch euer Tun Gott verherrlicht wird.
  • Leere Eimer eignen sich für den Brunnen der Gnade am besten.
  • Lob und Dank sind unser Schutz gegen den Götzendienst der Irrlehren, unser Trost unter dem Druck der frechen Angriffe auf die Wahrheit.
  • Mein Glaube ruht nicht auf dem, was ich bin und fühle oder weiß, sondern auf dem, was Christus ist, was er getan und was er jetzt noch für mich tut. Mein Vertrauen steht nicht darauf, dass ich heilig bin, sondern darauf, dass Christus meine Gerechtigkeit ist.
  • Menschliche Schulen können uns lehren, was man glauben soll, aber nur die Schule Christi lehrt uns, wie man wirklich glaubt.
  • Menschliche Versprechungen sind auch im besten Fall einer Zisterne ähnlich, die nur zeitweise Vorrat bietet; die göttlichen Verheißungen hingegen sind wie eine Quelle, die nie leer wird, die immer überfließt, so dass man alles aus ihnen ziehen kann, was sie anscheinend enthalten, und doch sind sie so voll wie immer.
  • Mit Ausdauer erreichte auch die Schnecke die Arche.
  • Mit jedem neu dämmernden Morgen erhebt eure Lieder des Dankes, und jedem Sonnenuntergang folge euer Danken nach.
  • Nachfolger Jesu müssen Menschen der Barmherzigkeit sein, denn sie haben Barmherzigkeit gefunden und Barmherzigkeit hat sie gefunden.
  • Nicht das Maß des Glaubens entscheidet, sondern die Aufrichtigkeit des Glaubens.
  • Niemals bist du so reich, wie wenn du alles, was du hast, in die Hand des Herrn legst.
  • Niemand ist so taub wie der, der nicht hören will.
  • Not am Anfang, Not am Ende: Mach aus allem ein Gebet.
  • Ohne Christus bist du wie ein Schaf ohne Hirten, wie ein Baum ohne tränkendes Wasser, wie ein welkes Blatt im Sturm.
  • Schmerzen des Körpers oder Angst der Seele treiben uns zum Gebet, wie die Wellen ein Wrack ans Ufer treiben. Der große Zufluchtshafen des Himmels ist das Gebet.
  • Seid mit der Kraft zufrieden, die ihr am heutigen Tage, ja in der gegenwärtigen Stunde besitzt.
  • Stehe still und siehe das Heil Gottes.
  • Überlass dem Herrn nicht nur deine augenblicklichen Sorgen, sondern deine gesamten Kümmernisse. Übergib ihm den ganzen Verlauf deines Lebens.
  • Unglaube hat mehr Gestalten als der Mond und mehr Farben als ein Chamäleon.
  • Uns steht nie eine andere Zeit zur Verfügung als die gegenwärtige.
  • Unser Leben ist ein Wald voller Dorngestrüpp. Aber lausche einen Augenblick: ist er nicht auch voll von lieblich singenden Vögeln?
  • Unsere Weisheit besteht darin, dass wir auf den Herrn blicken.
  • Verlass dich darauf, dass Jesus sich auch deiner kleinen Anliegen annimmt. Du darfst in allen Dingen deine Zuflucht zu ihm nehmen.
  • Verlass dich nicht auf deine Gefühle, dann werden sie dich auch nicht zu Boden drücken. Halte dich glaubend an den Herrn! Traue ganz auf die Verheißungen Gottes, und wenn Geist und Herz matt werden, so bleibt doch Gott die Kraft deines Lebens und dein Teil für Zeit und Ewigkeit.
  • Verlass dich nicht auf Stimmungen und Gefühle! Ein Gramm Glauben ist mehr wert als ein Zentner Gefühl.
  • Vertraue auf den Herrn und warte in Geduld auf ihn. Wie kannst du Gott verherrlichen, wenn du von Furcht hingerissen wirst? Dein Herz sei getrost und fürchte sich nicht!
  • Vertraue in diesem sterblichen Leben auf Gott in allen Dingen und vertraue ihm allein!
  • Verzweifle nicht, sondern komm zum Herrn mit all deinen offenen Wunden, deinen Schmerzen und Krankheiten. Er allein kann heilen, und er freut sich, es tun zu dürfen. Es ist unseres Herrn Amt, die zerbrochenen Herzen zu verbinden.
  • Was Jesus ist, nicht was wir tun, gibt unserer Seele Ruhe.
  • Weder deine Gnadenerfahrungen noch deine Empfindungen sind der Quell deines inneren Lebens. Du musst einfach vom Vertrauen auf Christus dich nähren.
  • Weil Gott der lebendige Gott ist, kann er erhören; weil er der liebende Gott ist, will er erhören.
  • Wenn der Herr uns nicht einen besseren Platz gibt, wird er es uns an diesem Platz besser ergehen lassen. Die Wildnis ist kein wohnlicher Ort, aber der Herr kann sie dazu machen. Durch den Glauben kann die Wüste zum Vorort des Himmels werden.
  • Wenn die Erde voll der Güte des Herrn ist, wie muss es erst im Himmel sein!
  • Wenn du deine Sorgen auf Gott geworfen hast, so hüte dich, dass du sie nicht wieder auf dich nimmst.
  • Wenn Gott unsern Kummer nicht von uns nimmt, wird er uns fähig machen, ihn zu tragen.
  • Wenn Gottes Wille unser Wille wird, lässt Gott unseren Willen.
  • Wenn ich etwas in der Bibel nicht verstehen kann, so ist es mir immer, als wenn Gott mir einen Stuhl davor stellt und mich einlädt, zu verweilen, zu sinnen, niederzuknien, bis mir diese „Tiefe Gottes“ offenbart wird.
  • Wenn ich Männer der Wissenschaft sagen höre, dass sie Gott nicht sehen können, so staune ich. Für mich ist es unmöglich, ihn nicht zu sehen.
  • Wenn wir den Eigenwillen aufgeben, wird der Herr jeden Schritt unseres Weges leiten, jede Stunde des Tages und jeden Tag des Jahres und jedes Jahr unseres Lebens.
  • Wenn wir unsere Freude an Gott finden, hört er nicht auf, uns Freude zu schenken.
  • Wer das Christentum lebt, der predigt es.
  • Wer dem Herrn vertraut, ist im tiefsten Sinne glücklich.
  • Wer die Bibel liest, um Fehler darin zu finden, wird bald merken, dass die Bibel Fehler bei ihm findet.
  • Wer die Ketten der Sünde gefühlt hat, weiß die Freiheit zu würdigen, mit welcher Christus ihn freigemacht hat.
  • Wer Gott nicht anbetet, betet sich selbst an.
  • Wer vergisst, Gott zu loben und dankbar zu preisen, der verschmäht sein eigenes Heil. Auch werden schwache Seelen gestärkt und wankende Herzen ermutigt, wenn sie hören, dass wir fröhlich rühmen können.
  • Wie barmherzig ist der Herr, dass er treu bleibt, auch wenn wir nicht glauben! Er erhört unser Gebet selbst dann, wenn wir uns mit Zweifeln quälen und seinem Namen Unehre machen.
  • Wie unabhängig von allen äußeren Um ständen und Verhältnissen kann der Heili ge Geist einen Jünger Christi machen! Welch ein herrliches Licht kann in uns scheinen, wenn um uns her alles dunkel ist! Wie sicher, wie selig, wie ruhig, wie reich an Frieden können wir sein, wenn die Welt erzittert und die Grundfesten der Erde sich bewegen!
  • Wir dürfen uns auf seine Verheißung berufen, dass er in allem Nötigen für uns sorgen will.
  • Wir können den Herrn am besten dadurch loben, dass wir seinen Namen verkündigen.
  • Wir könnten nicht einen einzigen sicheren Schritt tun, wenn Gott nicht darüber wachen würde.
  • Wir müssen das, was wir glauben, in einem tätigen Leben verwirklichen. Wenn ein Mensch in Christus wandelt, dann handelt er so, wie Christus handeln würde. Sein Leben ist ein Abbild Jesu.
  • Wir müssen glauben, um schauen zu können; nicht sehen wollen, um glauben zu können.
  • Wir müssen predigen nicht nach der Weise der Doktoren der Theologie, sondern nach der Weise jener ungelehrten, ungebildeten Leute alter Zeit, die mit Jesus gewesen waren und von ihm gelernt hatten. Brüder, einige von euch haben zu viel Rüstung an! Legt sie ab, seid einfach, seid natürlich, seid kunstlos, seid geradeheraus, seid voll Vertrauen auf den lebendigen Gott!
  • Wir sollten mehr von der Güte des Herrn sprechen, damit andere in ihrem Vertrauen zu dem treuen Gott gestärkt werden.
  • Wir vertrauen nie zu viel, wenn wir auf Gott allein unser Vertrauen setzen.
  • Wirf deine Sorgen dahin, wohin du deine Sünden geworfen hast: in die Tiefe des Meeres. Lass nie eine Not oder eine Sorge eine Stunde auf deinem Herzen liegen, ohne dass du sie deinem himmlischen Vater klagst. Das erste, was du tun musst, wenn die Not kommt, ist, dass du es ihm sagst. Je länger du damit zögerst, um so mehr wird dein Friede gestört.
  • Wirf dich, deine Gedanken und alles, was dich bedrängt, auf Jesus und sieh, ob er nicht Kraft hat zu erretten! Er kann die entsetzlichen Einflüsterungen des Feindes zum Schweigen bringen.
  • Wo irgendein Herz von Kummer gedrückt ist oder ein Mund von Angst und Schmerz bebt, wo ein tiefer Seufzer aufsteigt oder eine Bußträne hervorbricht, da ist Gottes Herz weit offen.
  • Wolken mögen sich sammeln, aber der Herr kann sie hinwegblasen.
  • Ziehe Frieden dem Unfrieden nicht nur vor, sondern fördere ihn mit allen Mitteln und Kräften: Frieden mit Gott, Frieden im eigenen Herzen, Frieden mit den Menschen!
  • Zieht nicht den ganzen Tag Furchen; geht ans Säen!
  • Zur Übung unseres Glaubens sind Wolken und Dunkelheit notwendig, um uns zu veranlassen, dass wir unser Vertrauen mehr auf Christus setzen als auf unsere Erfahrungen, Beweisgründe, Gemütsstimmungen und Gefühle.
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